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17.09.2015
Virtuoso

Virtuos hoch 6 - Sechs neue Titel für die Serie "VIRTUOSO"

Virtuose Künstler interpretieren virtuose Musik. Das alles auf höchstem Niveau produziert und zum kleinen Preis erhältlich. Was will man mehr?!

Virtuoso, Virtuos hoch 6 - Sechs neue Titel für die Serie VIRTUOSO © Decca/DG Virtuoso

Der amerikanische Geiger Joshua Bell steht für Virtuosität vom Feinsten und das kann er im Violinkonzert von Samuel Barber vor allem im dritten Satz wunderbar unter Beweis stellen, der zu seiner Entstehungszeit 1939 sogar als unspielbar galt. Joshua Bells Interpretation berührt darüber hinaus vom ersten Ton an durch die hochemotionale Klangschönheit, mit der der Geiger jede Note ausgestaltet. Auf demselben Album findet man außerdem das Violinkonzert von Jean Sibelius in d-Moll op. 47, das mit seiner nordischen Unverblümtheit ebenso direkt die Sinne anspricht und vom russischen Geiger Boris Belkin mit packender Intensität in Szene gesetzt wird.

Vielfältige Virtuosität

Franz Liszt ist der kompositorische Inbegriff der Virtuosität. Der amerikanisch-kubanische Pianist Jorge Bolet präsentiert ein ganzes Album randvoll mit exquisiten Kompositionen für Klavier solo, wie die Sonate in b-Moll, das "Bénédiction de Dieu dans la solitude" und "Après un lecture du Dante" und lässt seine Finger dabei mit hörbarer Freude über die Tasten tanzen.

Ein weiteres neues Album präsentiert in den "Vier letzten Liedern" von Richard Strauss eine Dame Kiri Te Kanawa auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Die bewegliche und kraftvolle Stimme der neuseeländischen Sopranistin harmoniert wunderbar mit dem satten Klang der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Sir George Solti. Ergänzt wird das Album durch Gustav Mahlers Kindertotenlieder und seine "Lieder eines fahrenden Gesellen" deren klangliche Vielschichtigkeit in der Interpretation von Brigitte Fassbaender und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Riccardo Chailly bis ins letzte Detail ausgeleuchtet wird.

Köstliche Kammermusik präsentiert das renommierte Hagen Quartett mit Franz Schuberts Streichquintett, das der Komponist nur wenige Wochen vor seinem Tod verfasste und in dem sich alle nur erdenklichen seelischen Abgründe offenbaren. Am zweiten Cello sitzt kein geringerer als Heinrich Schiff, der sich klanglich perfekt in das eingespielte Quartett einfügt.

Schuberts Frühwerk, seine Messe Nr. 2 in G-Dur und die so genannte Nelson-Messe von Joseph Haydn sowie zwei sinfonische Werke von Robert Schumann komplettieren auf zwei weiteren Alben den Reigen der aktuellen Neuveröffentlichungen in der Virtuoso Serie. Spitzenorchester wie das Ungarische Staatsorchester oder das Chamber Orchestra of Europe, renommierte Sänger wie Maria Stader, Barbara Bonney und Jorge Antonio Pita und große Dirigenten wie Claudio Abbado und Daniel Barenboim brillieren darauf mit eindrucksvollen Interpretationen, die jedes CD-Regal bereichern.