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18.08.2015
Rufus Wainwright

Mit Leib und Seele - Rufus Wainwrights Operndebüt "Prima Donna"

Wenn man den Namen Rufus Wainwright hört, dann denkt man an Singer-Songwriting und Gitarrenklänge. Mit "Prima Donna" hat der Opernfan selbst ein Bühnenwerk komponiert, das nun auf CD erscheint.

Rufus Wainwright, Mit Leib und Seele - Rufus Wainwrights Operndebüt Prima Donna © Marco Anelli Rufus Wainwright, Jörn Weisbrodt

Zur Uraufführung seiner ersten Oper im Palace Theatre in Manchester am 10. Juli 2009 erschien Rufus Wainwright verkleidet als Giuseppe Verdi. Exzentrik und kompromisslose Kreativität zeichnen den amerikanisch-kanadischen Sänger aus. Das ist bei seinem Erstlingswerk für die Opernbühne nicht anders. Seit er 14 Jahre alt war, trug Rufus Wainwright den Wunsch in sich, einmal selbst eine Oper zu komponieren. Er  bezeichnet den langen künstlerischen Weg bis zur Premiere von "Prima Donna" als eine "wunderbare und zugleich schmerzhafte und tragische Reise".

Wie das klingt, davon kann man sich jetzt mit einer Aufnahme mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Jayce Ogren überzeugen, die Anfang des Jahres in London entstanden ist. Die Titelpartie der alternden Operndiva Régine Saint Laurent singt die schottische Sopranistin Janis Kelly, die die Rolle während der gemeinsamen Probenzeit mit Rufus Wainwright stark geprägt hat.

Am 11. September erscheint die Aufnahme von "Prima Donna" bei der Deutschen Grammophon und hält Rufus Wainwrights vielversprechendes Erstlingswerk für die Ewigkeit fest. Eine weitere Oper ist bereits in der Entstehung - man darf gespannt sein.