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31.12.1995
ECM Sounds

ECM 1995: Mit György Kurtág, Heinz Holliger, Eleni Karaindrou uvm.

ECM Sounds, ECM 1995: Mit György Kurtág, Heinz Holliger, Eleni Karaindrou uvm. Das ECM Jahr 1995

Es ist viel los auf New Series. Die Cello-Brüder Thomas und Patrick Demenga spielen „12 Hommages à Paul Sacher“, auf dem Komponisten wie Boulez, Berio, Holliger, Britten, Lutoslawski und Henze dem Schweizer Förderer der modernen Musik Anerkennung zollen.

Dem ersten reinen Kancheli-Album, „Abii ne viderem“, mit Kashkashian, dem Hilliard Ensemble und dem Stuttgarter Kammerorchester, folgt prompt ein zweites: „Exil“, auf dem der georgische Komponist Gedichte von Paul Celan und Hans Sahl vertont. Maacha Deubners klarer Sopran berührt viele Hörer.

György Kurtágs Tribut an Robert Schumann, „Hommage à R. Sch.“, enthält auch Schumann-Fantasien und neue Kurtág-Musik für Viola, geschrieben für Kim Kashkashian.

Heinz Holliger erweist auf „Alb-Cher/Beiseit“ Sprache und Kultur seines Heimatlandes Schweiz Reverenz.

Herbert Hencks Debüt auf New Series weckt neues Interesse an der „Música Callada“ des katalanischen Komponisten Federico Mompou.

Olivier Messiaens jenseits­gerichtete „Méditations Sur Le Mystère de la Sainte Trinité“ weden interpretiert von Christopher Bowers-Broadbent.

Keith Jarrett spielt Händels Klaviersuiten.

Eleni Karaindrous Musik für Theo Angelopoulos’ Film „Ulysses Gaze“ stellt Kim Kashkashian als Solistin sehr effektvoll neben eine sonst rein griechische Besetzung.

Robyn Schulkowskys innovative Solo-Percussion auf „Hastening Westward“ wird hier und da von Nils Petter Molvaers Trompete akzentuiert.

Im Sommer 1994 spielt das Trio Jarrett/Peacock/DeJohnette drei Abende hintereinander im berühmten „Blue Note“ in New York. Wie die Festivals und Konzertsäle gewohnten Musiker auf die intime Atmosphäre reagieren, zeigt die 6-CD-Box „At The Blue Note“, auf der jede Note festgehalten ist.

„Time Will Tell“ mit Paul Bley, Evan Parker und Barre Phillips übersetzt das frei-kontrapunktische Konzept des Giuffre-Trios in die Gegenwart.

Tomasz Stanko stellt auf „Matka Joanna“ (benannt nach einem Film von Jerzy Kawalerowicz) ein neues, international besetztes Quartett mit Bobo Stenson, Anders Jormin und Tony Oxley vor.

Der Begleittext auf „Skies Of Europe“ des Italian Instabile Orchestra stammt aus der Feder von Ornette „Skies Of America“ Coleman. Einer der „Instabilen“ ist Gianluigi Trovesi, auf den noch weitere ECM-Projekte warten.

Terje Rypdals hitzige Gitarre lässt auf John Surmans „Nordic Quartet“ und Ketil Bjørnstads „The Sea“ die Temperatur um etliche Grade steigen.

John Abercrombie, Dave Holland und Jack DeJohnette re-formieren das Gateway-Trio und bringen mit „Homecoming“ ein neues Album heraus.