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Artikel

13.02.2014

Hörgenuss für Kompromisslose - Blu-ray High Fidelity Pure Audio

Von Händel bis Bruckner: Universal Music veröffentlicht vier unverzichtbare Klassikaufnahmen auf Blu-ray High Fidelity Pure Audio. Das neue Format ist ganz auf die Bedürfnisse von Klangfetischisten zugeschnitten.

Hörgenuss für Kompromisslose Herbert von Karajan (Pure Audio)

s gibt Hörer, die keine Kompromisse machen wollen, wenn es darum geht, die Aufnahmen meisterhafter Interpreten in den heimischen vier Wänden zu hören. Der Gedanke, ein Bruckner-Dirigat von Sergiu Celibidache oder eine Bachsche Fuge, gespielt von Maurizio Pollini, über einen Streaming-Dienst zu konsumieren, lässt sie erschaudern. Und das ist auch gut so. Denn die jüngst entwickelte High Fidelity Pure Audio bietet Audiophilen genau das, was sie suchen. Das Format (kurz HFPA) nutzt die ganze Speicherkapazität und Bandbreite einer Blu-ray ausschließlich für die Wiedergabe von Musik. Es bietet mit einer Auflösung von 24bit und einer Abtastfrequenz von 96 bis 192kHz eine bislang unvorstellbare Klangqualität. Universal Music hat bereits eine Reihe bedeutender Klassikaufnahmen in dem neuen Format veröffentlicht. Vier weitere Titel erscheinen Mitte Februar.

Tschaikowski: Ballett-Suiten

Dass es sich bei der Beziehung zwischen Herbert von Karajan und den Wiener Philharmonikern um Liebe gehandelt haben muss, macht die Einspielung der Ballett-Suiten Tschaikowskis besonders deutlich spürbar. "Die Karajan-Aufnahme ist etwas ganz besonderes. Die strahlende Atmosphäre des Sofiensaals schmeichelt den Streichern und verleiht den Holzbläsern eine spezielle Farbe", urteilt The Penguin Guide. "Schwanensee", "Dornröschen" und "Der Nussknacker" - drei Glanzlichter der Ballettmusik, aufgenommen im Wiener Sofiensaal, sind auf dieser Blu-ray enthalten.

Händel: "Messiah"

Georg Friedrich Händels "Messiah" ist ein begeistertes Glaubenszeugnis und eines der größten und beliebtesten aller geistlichen Chorwerke. Mit dieser Musik zeigt Händel, dass sich Freude und Ehrfurcht in der religiösen Erfahrung verbinden können. Sir Colin Davis leitet in dieser wegweisenden Aufnahme das London Symphony Orchestra. Es singen der Chor des LSO und die Solisten Heather Harper, Helen Watts, John Wakefield und John Shirley-Quirk. "Die früheste Version, der ein stilistischer Durchbruch gelang, war die von Colin Davis aus dem Jahr 1966. Sie bleibt bis heute aufgrund ihrer strahlenden Vitalität, Lebhaftigkeit, Frische im Rhythmus und der strukturellen Leichtigkeit der Vorreiter auf diesem Gebiet." (Gramophone Magazine)

Beethoven/Mendelssohn: Violinkonzerte

Die russische Geigenvirtuosin Viktoria Mullova spielte bereits mit den bedeutendsten Orchestern zusammen. Weltweit bewundert man ihre ungewöhnliche Vielseitigkeit und musikalische Integrität. Auf dieser Aufnahme stellt Mullova die Violinkonzerte D-dur, op.61 von Beethoven und E-moll, Op. 64 von Mendelssohn vor. "Gespielt auf einem Darm-besaiteten Instrument und begleitet von John Eliot Gardiners historisch informiertem Orchestre Révolutionnaire et Romantique, verleiht Viktoria Mullova diesen bestens bekannten Werken eine erregende Frische. Man hat ständig das Gefühl, etwas neues zu entdecken. Die Solistin und das Orchester spielen sich gegenseitig interpretatorische Ideen zu, wodurch eine kreative Spannung schönster Art entsteht." (The Guardian)

Bruckner: Vierte Symphonie "Die Romantische"

Anton Bruckners 4. Symphonie in Es-Dur ist besonders für ihre markanten Hornpassagen bekannt. Das sich über einem für den Komponisten typischen Streichertremolo erhebende Hornthema zu Beginn des Werks gehört sicher zu prägnantesten Passagen in Bruckners symphonischem Schaffen. Die Aufnahme der "Romantischen", wie diese Symphonie auch genannt wird, gilt als Sternstunde der Wiener Philharmonikern unter der Ägide von Karl Böhm. "Nirgends türmen sich die eröffnenden Hörner so imposant, nirgends klingen die Streicher-Tremolos so unwiderstehlich… Die Wiener Philharmoniker spielen mit emporragender Hingabe und diese Aufnahme hilft, die Brillanz dieses Werkes zu vermitteln." (Gramophone Magazine)