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09.01.2014
DG3

Gipfeltreffen auf dem Musik-Olymp

Horowitz, Abbado, Rostropovich: 2014 wird das Jahr der Superlative. Start der neuen Serie DG 3 mit herausragenden Alben großer Interpreten.

Vladimir Horowitz, Gipfeltreffen auf dem Musik-Olymp © DG DG3 - Vladimir Horowitz

Mit der Serie DG 3 gelingt es der Deutschen Grammophon, die Crème de la Crème der anerkanntesten Musiker zusammenzuführen. Pro Box-Set dreht sich alles um einen herausragenden Künstler, von welchem drei legendäre Alben in jeweils einer Edition zusammengefasst werden. Das heißt im Klartext: Drei Alben zum Preis von einem. Sowohl die jeweiligen Originalalbum-Cover und Einführungs-Essays im Booklet als auch eine Künstlerpostkarte in jedem Box-Set sind gleichermaßen für Sammler und Einsteiger ein must-have. Gestartet wird diese neue Serie mit 5 Künstlern, die das Herz eines jeden Klassik-Liebhabers höher schlagen lässt:

Vladimir Horowitz, der letzte wahre Romantiker am Klavier, begeistert mit seinen Interpretationen von Schubert, Mozart und Skrjabin. Horowitz' Einspielungen, die durch die Leichtigkeit seines Spiels und durch seine technische Brillanz Maßstäbe setzten, genießen heute Kultstatus. Mit drei seiner bekanntesten und umjubelten Alben ist er hier in dieser Serie vertreten: Studio Recordings New York 1985, Horowitz in Moscow und Horowitz at Home. Horowitz bringt seinem Steinway förmlich das Singen bei, Klaviermusik als Lieder ohne Worte, wie es der “Spiegel” formulierte.

Maestro Claudio Abbado, der bereits heute als Legende gehandelt wird, dirigiert  in der ihm gewidmeten Sammlung Brahms „Ungarische Tänze“, Ouvertüren von Rossini und Opern-Chöre von Verdi. Dabei wird er von Orchestern, wie den Wiener Philharmonikern, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Orchestra del Teatro alla Scala unterstützt. Die FAZ schreibt über Abbado: „Seine Schlagtechnik ist brillant und unverwechselbar. Oft kopiert, nie erreicht.“ So sieht das auch die Deutsche Grammophon und bringt folgerichtig drei große Klassikalben von und mit Abbado heraus.

Mstislav Rostropovich, vielleicht der größte Cellist des 20. Jahrhunderts, beweist mit Werken von Dvořák über Vivaldi bis Schostakowitsch die Bandbreite seines Könnens. „Sein wundervoll sicheres Cellospiel bezüglich Ton und Technik – sogar in den schnellsten Passagen – war eine Liga für sich.“  schreibt der Guardian. Davon kann man sich auf diesen drei Alben bestens überzeugen.

Die Mezzo-Sopranistin Magdalena Kožená präsentiert ihr unvergleichliches Timbre mit Liedern und Arien von Bach, Massenet, Berlioz, Ravel und vielen anderen.  „Durch ihr umwerfendes Aussehen ist Magdalena Kozená sicherlich eine der glamourösesten Frauen auf der Opernbühne. Und das bevor sie überhaupt den Mund auf macht. Und wenn sie das dann macht – naja, man kann rein gar nichts gegen dieses Stimme einwenden… Kozená hat einfach alles.“ (Independent London)

Virtuose Gil Shaham, der bereits jetzt auf der Violine alles erreicht hat, gibt neben kammermusikalischen Werken von Franz Schubert eine Vielzahl musikalischer Miniaturen mit dem Gitarristen Göran Söllscher zum Besten. Egal, was das neue Jahr bringen wird: Es wird fantastisch klingen.