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31.10.2013

Così fan tutte an der Komischen Oper

Così fan tutte an der Komischen Oper © Komische Oper Così fan tutte

In seinem rasanten Kammerspiel „Così fan tutte“ stellt Wolfgang Amadeus Mozart die Treue auf den Prüfstand: Zwei junge Paare müssen erkennen, dass es in der Liebe keine Garantie gibt. Der lettische Schriftsteller Alvis Hermanis, einer der vielseitigsten Theatermacher unserer Tage, blickt in seiner dritten Opernregie hinter den schönen Schein der Liebe und entlarvt sie als Projektionsfläche unserer eigenen Wünsche. Über Gemälde aus der Zeit des Rokoko schlägt Alvis Hermanis in seiner Inszenierung eine Brücke zwischen heute und der irisierenden Erotik des 18.Jahrhunderts – eine Archäologie des Sentiments, in der Schicht um Schicht die ebenso verstörende wie befreiende Modernität des Werkes freigelegt wird.

Nach seinen gefeierten Inszenierungen „Die Soldaten“ von Bernd Alois Zimmermann und „Gawain“ von Harrison Birtwistle – beide bei den Salzburger Festspielen - stellt sich Alvis Hermanis mit „Così fan tutte“ erstmals dem Berliner Opernpublikum vor.
Die musikalische Leitung liegt bei Henrik Nánási, der an der Komischen Oper nach „Die Zauberflöte“ und Pjotr I. Tschaikowskis „Mazeppa“ in der vergangenen Spielzeit nun mit „Così fan tutte“ seine dritte Produktion in Berlin dirigiert und erst kürzlich in London sein Debut am Royal Opera House Covent Garden mit Giacomo Puccinis „Turandot“ feierte.

Premiere ist am Sonntag, den 3. November, um 18 Uhr in der Komischen Oper.

Weitere Vorstellungen: 9. / 15. November 2013, 19:30 Uhr
1. Dezember 2013, 16 Uhr | 10. Dezember 2013, 19:30 Uhr
15. Dezember 2013, 19 Uhr | 19. Dezember 2013, 19:30 Uhr

Kartentelefon (030) 47 99 74 00
Montag bis Samstag 9 bis 20 Uhr, Sonntag 14 bis 20 Uhr
Preise: 12–85 €
karten@komische-oper-berlin.de