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24.10.2013
Classical Choice

Erste Wahl mit Classical Choice - Die neuen Titel der erfolgreichen Klassikserie

Die Herbstfolgen der Serie sind da. Eine Stargeigerin und drei große Dirigenten stehen diesmal im Fokus: Anne-Sophie Mutter, James Levine, Karl Böhm und Sir John Eliot Gardiner. Obendrein gibt es die schönsten Verdi-Arien und Winterliches.

Classical Choice, Die neuen Titel der erfolgreichen Klassikserie © Deutsche Grammophon Classical Choice

Classical Choice, die preiswerte Serie für Klassikeinsteiger und Neugierige, legt herausragende Aufnahmen der Klassiklabels Deutsche Grammophon und Decca wieder auf. Dabei setzt sie auf klare und moderne Gestaltung und ein 5-Sterne-System für weiterführende Hörempfehlungen. Wie jedes Jahr im Herbst veröffentlicht Classical Choice jetzt neue Folgen. Drei von ihnen haben thematische Bezüge zum allmählichen Jahresausklang: "Verdi Divas" rundet das 200. Geburtsjahr Giuseppe Verdis mit den berühmtesten Arien des Komponisten ab, und die Titel "Behaglichkeit: Klassik für lange Winterabende" und "Weihnachtsträume: Die schönste Musik zum Fest" schlagen bereits besinnliche Töne an. Die vier übrigen Titel stellen wir kurz vor.

Frühvollendet: Anne-Sophie Mutter spielt Beethoven und Brahms

Anne-Sophie Mutter erstaunte die Fachwelt bereits als 13-Jährige mit ihrem Debüt bei den Salzburger Pfingskonzerten 1977. Dort spielte sie mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan, ihrem Entdecker und Förderer, Mozarts G-Dur-Konzert. Zu Weltruhm stieg sie mit den meisterhaften Aufnahmen auf, die sie in den frühen 1980ern veröffentlichte. Classical Choice gibt Einblick in die Kunst der Frühvollendeten: Anne-Sophie Mutter interpretiert Beethovens Tripelkonzert (mit Yo-Yo Ma und Mark Zeltser) und Brahms' Violinkonzert D-Dur. Die Aufnahmen entstanden 1980 und ‘81 mit den Berliner Philharmonikern und Herbert von Karajan.  

Authentisch: Karl Böhm dirigiert Richard Strauss

Karl Böhm galt unter den Dirigenten des 20. Jahrhunderts als führende Instanz für die Musik von Richard Strauss. Kein Wunder: Ihn verband eine enge Künstlerfreundschaft mit dem Komponisten. Der 2000 veröffentlichte Briefwechsel zwischen beiden zeigt, dass der 30 Jahre ältere Komponist dem Dirigenten vielfältige Ratschläge erteilt hat, die Böhm dankbar annahm. „Er hat mir viel beigebracht“, verriet Karl Böhm dem Gramophone-Redakteur Alan Blythe 1972. Bei einer Probe soll Strauss erklärt haben, er habe die erste Szene der "Elektra" zu laut komponiert. Man müsse sie sehr sanft spielen. Instruiert vom Schöpfer, realisiert mit zwei Weltklasse-Orchestern – Classical Choice legt die vollständige Aufnahme von "Ein Heldenleben" (1977, Wiener Philharmoniker) und Auszüge aus "Salome", "Till Eulenspiegel" und "Rosenkavalier" (1963, Berliner Philharmoniker) wieder auf.

Höhepunkte einer Ära: James Levine und The MET Orchestra spielen Wagner

Seit über 40 Jahren ist der Name James Levine untrennbar mit der Metropolitan Opera verbunden. Die Karriere des Dirigenten an dem legendären New Yorker Opernhaus reicht vom Chefdirigenten und musikalischen Leiter bis zum künstlerischen Direktor. Heute steht Levine kurz vor seinem 2500. Auftritt als Dirigent in der Met. Mit Mozarts "Così fan tutte" ging im September 2013 die 85. Operninszenierung des Hauses unter seiner musikalischen Leitung erfolgreich über die Bühne. Als Höhepunkte dieser Ära gelten die Wagner-Dirigate von James Levine. Classical Choice präsentiert unter dem Titel "Wagner: Orchestermusik" Auszüge aus "Lohengrin" (1986), "Ring des Nibelungen" (1990), "Parsifal" (1993), "Tristan und Isolde" sowie "Die Meistersinger von Nürnberg" (beide 2001). Alle Aufnahmen stammen vom Orchester der Met.

Herausragend: John Eliot Gardiner und die Wiener Philharmoniker spielen Schubert

Die Kombination Sir John Eliot Gardiner und Wiener Philharmoniker wirkt auf den ersten Blick nicht eben naheliegend. Der Wegbereiter der historisch informierten Aufführungspraxis und das für seine lukullische Klangkultur berühmte Traditionsorchester spielen Schubert? Volltreffer! Gardiner trieb die Wiener Philharmoniker für diese 1998 erstmals veröffentlichte Aufnahme der Großen Symphonie in C-Dur zu fulminantem Spiel. Dieser Schubert ist dynamisch, mutet beinahe tänzerisch an und lässt doch nichts an Größe vermissen. „Ein herausragendes Beispiel von Gardiners Kunst“, jubelte das Gramophone Magazine. „So könnte Schubert es beabsichtigt haben.“ Auch die Aufnahme von Schuberts "Gesang der Geister über den Wassern" in einer Version für Chor, männliche Solisten, Bässe und Streicherquintett beeindruckt.