Klassik Newsletter

Sie wollen immer aktuell informiert sein? Unser Newsletterservice versorgt Sie wöchentlich mit allem zum Thema klassische Musik.

OK

Nichts verpassen

Nutzen Sie KlassikAkzente Online auch wenn Sie nicht auf unserer Seite sind:
Social Networks:

Artikel

27.08.2013

"Café del Mar Classical" – Klassische Musik zum Relaxen

Die Ambient-Reihe Café del Mar und Decca vereinigen ihre Kräfte mit der neuen Kompilation "Café del Mar Classical", die bekannte klassische Melodien modern aufpoliert und lässige Stunden an Strandbars verspricht.

Café del Mar Classical – Klassische Musik zum Relaxen Café del Mar Classical

Mit Zehenspitzen im Meer, einem Cocktail an den Lippen und mit guter Musik in den Ohren lässt es sich auf Ibiza hervorragend entspannen. Genau diese relaxte Atmosphäre hält die Strandbar Café del Mar seit zwei Jahrzehnten auf dem gleichnamigen Chill-Out-Sampler fest. Seit 1994 sind bisher 18 Ambient-Kompilationen entstanden, die Künstler wie Afterlife, Underworld, Lamb, Moby, Goldfrapp, Dido oder Rue Du Soleil vereinen und weltweit seit Jahren Erfolge feiern.

Nun gesellt sich eine außergewöhnliche Kompilation dazu, die Café del Mar gemeinsam mit Decca konzipiert hat: "Café del Mar Classical". Die beruhigende Kraft und die eingängigen Melodien klassischer Musik werden auf dem Sampler mit unaufgeregten Electro-Beats kombiniert – und diese Mischung harmoniert wunderbar. Die 13 Tracks der CD basieren allesamt auf klassischen Werken, die verschiedene Künstler als Grundlage für eigene Remixe nahmen. Inspiriert von Klavier-, Streicher- und Orchesterklängen schufen Arrangeure wie Max Richter, Afterlife, William Orbit und Unkle völlig eigene Kreationen, die zum Sonnenuntergang und zur Abendstimmung am Strand passen und den typischen Sound der Chill-Out-Reihe weiterführen.

Der Eröffnungstrack "Spring" von Max Richter lässt Bilder von flatternden Vögeln und sprießendem Grün wach werden – kein Wunder, handelt es sich doch um eine Verarbeitung von Antonio Vivaldis "Primavera" aus "Le quattro stagioni".  Weiter geht es mit Gangas atmosphärischer Version von Erik Saties "Gymnopédie Nr. 1", das mit seiner kurzen, prägnanten Melodie im Original als wichtiger Vorläufer für die moderne Ambient-Musik gilt. Auch impressionistische Klavierwerke wie Maurice Ravels "Pavane pour une infante defunte", bearbeitet von D*Note, oder Claude Debussys "Clair de lune", hier in einer Version von Afterlife, eignen sich bestens für Chill-Out-Remixe auf "Café del Mar Classical".

Weniger beruhigend, sondern vorwärtstreibend geht es bei William Orbits "Aquarium" zu, der sich dafür Camille Saint-Saëns "Le Carnaval des animaux" zum Vorbild nahm. Mit Space Ones "Airstings" mit Motiven aus Johann Sebastian Bachs "Air" Suite Nr. 3 D-Dur werden jedoch bald wieder leisere Töne angeschlagen. Nach weiteren Bearbeitungen, unter anderem von Ludwig van Beethovens "Mondscheinsonate" und Georg Friedrich Händels "Sarabande" sind "Time Lapse" von Ludovico Einaudi und "Trouble in Paradise" von Unkle, das Motive aus Beethovens Neunter Sinfonie verarbeitet, zugleich Höhepunkt und krönender Abschluss des "Café del Mar Classical"-Samplers. Der Sound dieser Zusammenstellung von Remixen klassischer Werke holt das Meer, den Cocktail und den Sonnenstrand aufs heimische Sofa, auch da lässt es sich wunderbar entspannen.