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02.05.2013
Virtuoso

Meisterwerke der Musik – von Klassik bis Impressionismus

Virtuoso, Meisterwerke der Musik – von Klassik bis Impressionismus © Deutsche Grammophon Richard Strauss: Also Sprach Zarathustra

Die Serie, herausgegeben von den Traditionslabels Deutsche Grammophon und Decca, wendet sich an Klassikeinsteiger und -interessierte auf der Suche nach Orientierung im Dschungel der historischen und aktuellen Einspielungen von Meisterwerken der Musikgeschichte. Nun erscheint eine neue Staffel mit insgesamt 10 neuen Titeln. Wie immer werden die ansprechend gestalteten CDs mit einem sechsseitigen Begleitheft ausgeliefert, das neben einem Abriss über die Lebensdaten des jeweiligen Komponisten und die Begleitumstände der Werkentstehung auch passende Hörempfehlungen zur weiteren Vertiefung gibt. Drei Höhepunkte der aktuellen Staffel stellen wir Ihnen kurz vor.

Mischa  Maisky: Cello Encores

Mischa Maisky ist ein wahrer Kosmopolit. In Lettland geboren, in Moskau studiert, nach Israel emigriert, um schließlich in Brüssel einen neuen Lebensmittelpunkt zu finden – und dazwischen unzählige Konzertreisen in alle Kontinente. Er selbst fühle sich überall dort zuhause, wo klassische Musik gehört und geschätzt würde, sagt der Meistercellist über sein scheinbar unstetes Leben. Wichtig als Konstante sei ihm vor allem die Authentizität der Gefühle, im Leben wie in der Musik. „Was immer vom Herzen des Künstlers kommt, ist authentisch.“ „Virtuoso“ präsentiert eine Sammlung von Maiskys populärsten Zugaben und Lieblingswerken, unter anderem Max Bruchs „Kol Nidrei“ und Bach/Gounods Ave Maria sowie das bekannte Prélude aus der Cello-Suite Nr.1 in G-Dur von Johann Sebastian Bach.

“Eine unterhaltsame Sammlung” Grammophone

Debussy: Clair de lune & other piano works

Die Musik des Komponisten und Pianisten Claude Debussy wird heute als Bindeglied zwischen Romantik und Moderne betrachtet. Frühe Begegnungen mit aussereuropäischer Musik, besonders die javanische Gamelanmusik und die Pentatonik beeinflussten seinen Kompositionsstil entscheidend. Bemüht um eine Überwindung tradierter musikalischer Formen, entwickelte er eine eigene „Tonsprache“, die ihn neben Ravel zu einem der Hauptvertreter des Impressionismus in der Musikwelt werden ließ und in ihrem schwebenden Klangbild bis heute signifikant für sich steht. Der französische Pianist Pascal Rogé, der als ausgewiesener Debussy-Spezialist und Botschafter der französischen Musik gilt, hat gemeinsam mit Decca eine große Anzahl an Klavierwerken Debussys veröffentlicht. Einige Highlights aus diesem großen Repertoire erscheinen nun als Teil der “Virtuoso”-Serie.

„Rogés Spiel zeichnet sich durch Intelligenz und Wärme aus.“ Grammophone

Also sprach Zarathustra: Tod und Verklärung


"Weitaus das Bedeutendste, Formvollendetste, Interessanteste und Eigentümlichste meiner Stücke" sei seine Komposition, stellte Richard Strauss 1896 nach der Generalprobe von „Also sprach Zarathustra“ fest. Der Prophet Zarathustra steigt bei Friedrich Nietzsche vom Berg herab, um den Menschen in den Niederungen des irdischen Daseins zu erzählen, dass es etwas Höheres gibt, nach dem es sich zu streben lohnt. Das wohl meistdiskutierte Buch Ende des 19. Jahrhunderts um das Verhältnis von Individuum und Welt, von Mensch und Natur, bewegte auch den jungen Richard Strauss und regte ihn zu seiner berühmten Tondichtung an. Deutsche Grammophon veröffentliche 1990 Giuseppe Sinopolis‘ eindringliche Aufnahme dieser und der zweiten populären Tondichtung „Tod und Verklärung“ mit den New York Philharmonics. Nun erscheint sie als Teil der “Virtuoso”-Serie.