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11.12.2012
Anna Gourari

Anna Gourari spielt Bach, Hindemith, Gubaidulina

Anna Gourari, Einkreisungen © Beat Presser / ECM Records Anna Gourari

Die Pianistin Anna Gourari gehört zu den Protagonistinnen der jungen russischen Schule. „Canto Oscuro“ ist ihr Debüt für ECM New Series und ein Streifzug vom Barock durch das frühe 20.Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Text: Ralf Dombrowski | Foto: Beat Presser

Anna Gourari stammt aus Kazan in Tartarstan und hat von dort zielstrebig den Weg an die Spitze der jungen Klaviergeneration beschritten. Als Vierzehnjährige gewann sie den Kabalevsky Wettbewerb in Russland, bald darauf den Chopin Wettbewerb in Göttingen. Und nach dem Umzug nach München schaffte sie es, 1994 den Clara Schumann Wettbewerb in Düsseldorf für sich zu entscheiden.

Internationale Karriere

Von da an war Anna Gourari international unterwegs, arbeitete mit Koryphäen wie Colin Davis, Lorin Maazel oder Zubin Metha und präsentierte ein umfassendes Repertoire von Beethoven und der Klavierromantik bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten von Jörg Widmann oder Sofia Gubaidulina. Deren „Chaconne“ (1962) steht nun auch als ein zentrales Werk im Mittelpunkt von „Canto Oscuro“.

Bach als Basis

„Bach ist für uns alle ein Gott,“ meint Anna Gourari zum Programm des Recitals. „Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand ihn und sein Genie nicht bewundert“. Ferruccio Busoni und Alexander Siloti beispielsweise taten es und bearbeiteten unter anderem Choräle und ein Präludium für Klavier. Zusammen mit Paul Hindemiths Suite „1922“ ist auf diese Weise ein eindringliches Recital entstanden, das Anna Gouraris Kunst auf eine neue Stufe hebt.