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20.11.2012

Mozarts 'Die Zauberflöte' an der Komischen Oper in Berlin am 25.11.2012

Mozart, Buster Keaton und Nosferatu… © Komische Oper Berlin 'Die Zauberflöte' an der Komischen Oper in Berlin

Rauchschwaden, die sich zu Bildern formen - Blumen, die wie von Zauberhand im Zeitraffer wachsen – Elefanten, die in Cocktailgläsern schwimmen – fliegende Flöten, tanzende Glöckchen … Nichts ist unmöglich in der neuen Zauberflöte an der Komischen Oper Berlin, die die britische Theatertruppe »1927« gemeinsam mit dem Intendanten und Chefregisseur Barrie Kosky inszeniert.

Als »eine Mischung aus Alexander Rodtschenko und Tim Burton, Charles Dickens und Fritz Lang, dem Stummfilm des beginnenden 20. Jahrhunderts und dem Comicroman des 21. Jahrhunderts« bezeichnete der Guardian die letzte Show von »1927«, und der Kritiker des Telegraph wollte noch Otto Dix, George Grosz, Buster Keaton und den amerikanischen Illustrator Edward Gorey hinzugefügt wissen.
Derlei Vergleiche aber geben nur eine ungefähre Ahnung von den skurrilen Fantasiewelten von »1927«: Eine riesige Hand packt eine Figur beim Kopf und lässt sie in endlose Tiefen fallen, Menschen rennen durch endlose, expressionistisch verzerrte Häuserschluchten, Schreie werden zu riesigen Buchstabengebilden.
Ihre Bildwelten sorgen für Begeisterung, und das weltweit: Mit ihren beiden Shows Between the devil and the deep blue sea und The animals and children took to the streets haben sie nicht nur zahlreiche Preise gewonnen, sondern sind um den halben Erdball getourt, von den Vereinigten Staaten bis Neuseeland, von Nigeria bis Südkorea. Ihre so besondere, immer wieder auch von Musik unterstützte Art des Geschichten-Erzählens verzaubert Menschen unmittelbar und über mögliche Sprachbarrieren hinweg.
Da scheint der Schritt zur Oper die logische Konsequenz. Und welches Stück würde sich besser anbieten als die seltsamste und gleichzeitig vielleicht fantasievollste aller Opern, Mozarts Zauberflöte?

Premiere: Sonntag, 25. November 2012, 18 Uhr
Weitere Vorstellungen in diesem Jahr: 29. November, 19:30 Uhr, 8./14./22./26. Dezember, jeweils 19:30 Uhr, 31. Dezember 2012, 18 Uhr.

Weitere Informationen unter www.komische-oper-berlin.de, Tickets unter karten@komische-oper-berlin.de.