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09.11.2012
Wolfgang Amadeus Mozart

111 Meisterwerke von Mozart

Nach dem großen Erfolg von „111 Meistewerke“ und „111 Meisterwerke Vol. 2“ präsentiert Deutsche Grammophon nun die limitierte Edition „Mozart 111“ mit den besten Mozart-Aufnahmen auf 55 CDs.

Wolfgang Amadeus Mozart, 111 Meisterwerke von Mozart 111 Meisterwerke von Mozart

Während der Proben zur Uraufführung seines „Don Giovanni“ in Prag erklärte Mozart gegenüber Operndirektor Johann Baptist Kucharz, es sei falsch zu denken, seine Kunst sei ihm leicht geworden. „Ich versichere Sie, lieber Freund, Niemand hat so viel Mühe auf das Studium der Composition verwendet, als ich. Es gibt nicht leicht einen berühmten Meister in der Musik, den ich nicht fleißig und oft mehrmals durchstudirt hätte.“ Die Vorstellung, Mozart habe im buchstäblichen Sinn arbeiten müssen, passt nicht recht in das gängige Bild des Komponisten. Wir kennen und lieben ihn als das unschuldige Naturkind, das mühelos Musik im Überfluss, gleichsam unbewusst, produziert. Und es ist ein äußerst verlockendes Bild, wie der Erfolg von Milos Formans Kinofilm „Amadeus“ belegt, der eine Karrikatur des Komponisten als musikalisches Wunderkind und vulgären Flegel zeichnet.

Einzigartige Schöpferkraft

Wie jede Karrikatur, hat sie einen erkennbaren Bezug zur Realität – es gibt zahlreiche Geschichten von Mozart, der eine ganze Sinfonie im Verlauf einer Kutschenreise vollendet, und viele seiner Manuskripte sind völlig frei von Korrekturen, als hätte der Allmächtige selbst sie ihm diktiert. Mozart jedoch als brillanten Freak zu charakterisieren, der Musik ausatmete, wie andere Luft, bedeutet, ihn zu unterschätzen. Denn er besaß einen wachen und selbstreflektierten Verstand, und seine Meisterschaft gründete sich auf ein umfassendes Wissen um die Tradition, in der er stand und arbeitete. In wenige Dekaden packte er mehr Arbeit als viele Komponisten in ein ganzes Leben. Der erste Versuch, Mozarts breites Schaffen vollständig zu katalogisieren, 1862 von Ludwig von Köchel veröffentlicht, belief sich auf mehr als 600 Werke und bildet die Grundlage des chronologischen Nummerierungssystems (Köchel-Verzeichnis, kurz KV), das bis heute von namhaften Musikwissenschaftlern verwendet und auf den jeweils neuesten Stand der Forschung gebracht wird.  

Limitierte Edition mit 111 Werken von Mozart

Einen einzigartigen Überblick über das gesamte Schaffen Mozarts stellt nun die Deutsche Grammophon vor. Nach dem Erfolg der streng limitierten CD-Box „111 Meisterwerke“, mit der das älteste Plattenlabel der Welt 2009 sein 111-jähriges Bestehen feierte, und ihrem Nachfolger „111 Meisterwerke Vol. 2“ erweitert Deutsche Grammophon das Konzept nun mit der Mozart gewidmeten Box „Mozart 111“.  Damit erhalten Hörer eine Mozart-Edition, die mit 55 CDs zugleich umfassend ist und die außerordentliche Tradition des Labels im Bereich der Mozart-Interpretationen widerspiegelt. Die Box präsentiert 111 Werke des Komponisten, seine Sinfonien, Kammermusikwerke, Opern und geistlichen Werke in legendären Aufnahmen von bedeutenden Mozart-Dirigenten wie Karl Böhm, Claudio Abbado und John Eliot Gardiner, führenden Solisten wie Itzhak Perlman, Maurizio Pollini und Friedrich Gulda sowie Weltklasse-Ensembles wie das Hagen Quartett, das Ensemble-WienBerlin und das Fauré Quartett. Als besonderes Highlight bietet diese Edition erstmals alle Mozart-Aufnahmen von Vladimir Horowitz für Deutsche Grammophon auf einer CD.