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16.03.2012
Herbert von Karajan

Der wahre Karajan

Herbert von Karajan, Der wahre Karajan © Siegfried Lauterwasser / DG Herbert von Karajan

Herbert von Karajan, die Berliner Philharmoniker und Deutsche Grammophon – nicht von ungefähr stellt diese Kombination für eine riesige weltweite Fangemeinde nach wie vor schlicht die Definition von klassischer Musik dar. Die stärkste Phase innerhalb der von 1955 bis 1989 währenden Zusammenarbeit Karajans mit „seinen“ Berlinern, da herrscht unter Kritikern wie Connaisseuren seltene Einigkeit, währte von 1959 bis 1970 – und deckte sich somit mit dem goldenen Zeitalter der Stereophonie.

Text: Harald Reiter | Foto: Siegfried Lauterwasser

Auf 83 CDs, mit einem über 200 Seiten starken Begleitbuch und unter Verwendung des originalen Coverartworks dokumentiert Deutsche Grammophon diese glorreiche Dekade nun zum ersten Mal vollständig im Rahmen einer Edition: KARAJAN 60 – das ist die bis heute wohl beste Gesamteinspielung von Beethovens neun Symphonien, der vielleicht mitreißendste Boléro der Aufnahmegeschichte, ein unfassbar breit ausmusiziertes Mozart-Requiem – hier bietet sich die Möglichkeit, jene definitiv klassischen Aufnahmen, mit denen viele von uns groß geworden sind, wieder neu zu erleben. Aber wem ist eigentlich noch bewusst, wie großartig, wie bis heute Maßstäbe setzend Herbert von Karajans Interpretationen von Sibelius’ Violinkonzert (mit Christian Ferras), von Schostakowitschs Symphonie Nr. 10, der Bilder einer Ausstellung oder der Ungarischen Tänze von Brahms waren/sind? Ihre Ohren werden Augen machen...