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31.01.2012

Friedrich Cerha erhält den Ernst von Siemens Musikpreis

Friedrich Cerha, Friedrich Cerha erhält den Ernst von Siemens Musikpreis © Manu Theobald/ Ernst von Siemens Musikstiftung Friedrich Cerha

Der österreichische Komponist, Dirigent, Professor und Musikschriftsteller Friedrich Cerha ist für sein Lebenswerk mit dem renommierten Ernst von Siemens Musikpreis gewürdigt worden. Cerha, 1926 in Wien geboren, ist eine Schlüsselfigur im Musikleben Österreichs und hat sich vor allem um die Neue Musik verdient gemacht. Das Ensemble die reihe, seit 1984 von HK Gruber geleitet, wurde im Jahr 1958 von Friedrich Cerha, Ehefrau Gertrud und Kurt Schwertsik gegründet. Gegen alle anfänglichen Widerstände hat es sich zu einem der bedeutendsten Ensembles für Neue Musik in Europa entwickelt.

Viele internationale Vertreter der Neuen Musik - unter ihnen György Ligeti und Pierre Boulez - verdanken dem Einsatz des Ensembleleiters und Dirigenten Friedrich Cerha frühe Aufführungen ihrer Kompositionen. Sein vielfältiges Oeuvre umfasst unter anderem Opern ("Baal", "Der Rattenfänger" und "Der Riese von Steinberg"), Orchester- und Ensemblewerke ("Spiegel"), Bühnenwerke ("Netzwerk") Kammermusik und Werke für Soloinstrumente. Durch seine Fertigstellung des dritten Aktes von Alban Bergs unvollendeter Oper “Lulu” ist er einem größeren Publikum bekannt geworden. Die Uraufführung wurde 1979 unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez an der Pariser Oper realisiert und von der Deutschen Grammophon dokumentiert. Seither ist Bergs “Lulu” in der dreiaktigen Fassung fester Bestandteil des Opernrepertoires.