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27.10.2011
Richard Galliano

Hommage an Nino Rota - Richard Galliano & La Strada Quintet

Nachdem Jazzakkordeonist Richard Galliano letztes Jahr mit Bach-Interpretationen beim Klassiklabel Deutsche Grammophon debütierte, legt er dort nun auch sein neues, jazzigeres Album “Nino Rota” vor.

Richard Galliano, Hommage an Nino Rota - Richard Galliano & La Strada Quintet © Alix Laveau / Universal Classics & Jazz France Richard Galliano © Alix Laveau / Universal Classics & Jazz France

Auf 100 Filmkomponisten, die kaum jemand kennt, kommt wahrscheinlich nur einer, der sich beim breiteren Kinopublikum einen Namen machen konnte. Der Italiener Nino Rota machte sich spätestens durch die Filmmusik für Francis Ford Coppolas “Der Pate” unsterblich. Zur Feier von Nino Rotas 100. Geburtstag am 3. Dezember 2011 spielte der französische Jazzakkordeonist Richard Galliano mit seinem einzigartigen La Strada Quintet eine Hommage an “Nino Rota” ein.

Aufgegriffen hat das Ensemble vor allem Themen, die Nino Rota für Filme von Federicio Fellini komponierte: etwa für “La Strada - Das Lied der Straße”, “8½”, “Die Müßiggänger”, “Amarcord”, “Das süße Leben”, “Julia und die Geister”, “Die Nächte der Cabiria”. Aber natürlich wurden auch nicht die Musiken übergangen, die er für Coppolas “Der Pate” schrieb.

Giovanni Rota Rinaldi oder kurz Nino Rota (1911-1979) war einer der kreativsten und inspiriertesten italienischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er schuf Musik für 150 Soundtracks und schrieb darüber hinaus Opern, Sinfonien, Konzerte, Ballett- und Bühnenkompositionen, Kammermusik und Chorwerke. Für seine Filmmusiken wurde er mit einem Oscar, einem Grammy und zwei Golden Globes ausgezeichnet.

So kreativ und inspiriert wie der Komponist war, agierte auf “Nino Rota” nun auch das La Strada Quintet von Richard Galliano. Für seine spannenden Interpretationen stellte Galliano (der hier nicht nur Akkordeon, sondern auch Akkordina und Posaune spielt sowie alle Arrangements anfertigte) eine ganz besondere kosmopolitische Band zusammen: mit dem in Norwegen lebenden britischen Sopransaxophonisten und Altklarinettisten John Surman, dem in New York beheimateten russischen Bassisten Boris Kozlov und den beiden US-Amerikanern Dave Douglas (Trompete) und Clarence Penn (Schlagzeug).