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28.08.2011
Hayley Westenra

'Paradiso' in Rom – Hayley Westenra trifft Ennio Morricone

Hayley Westenra hat die Stimme eines Engels. Damit bezaubert die junge Neuseeländerin die Welt und hat nun in Ennio Morricone einen Partner gefunden, der ihr wunderbare Musik geschrieben hat.

Hayley Westenra, 'Paradiso' in Rom – Hayley Westenra trifft Ennio Morricone © Andrea Lo-Priore Hayley Westenra Paradiso (c) Andrea Lo-Priore

Für die Neuseeländische Sängerin Hayley Westenra war es die Erfüllung eines Traums: „Als ich klein war, hörte ich immer wieder Musik von Ennio Morricone wie beispielsweise die mitreißenden Melodien von 'Cinema Paradiso' oder 'The Mission', ohne zu wissen, dass sie von ihm stammten. Als ich dann eines Tages erfuhr, dass sie alle von einem Mann stammten, warf mich das erst einmal um. Ennio Morricone ist ein musikalisches Genie und ich kann es immer noch nicht wirklich fassen, dass ich ein ganze Album lang mit ihm zusammenarbeiten durfte“.

Dabei beruhte die künstlerische Faszination durchaus auf Gegenseitigkeit. Denn der 83-jährige Altmeister der Filmmusik und die genau 60 Jahre jüngere Sängerin von der faszinierenden Insel am anderen Ende der Welt trugen beide einen großen Teil zum Gelingen des Albums bei. Die Wertschätzung durch Morricone lässt sich schon daran ablesen, dass er für Westenra nicht nur neue Stücke schrieb, sondern erstmals in seiner Laufbahn überhaupt Musik mit einer solistische Gesangsstimme konzipierte.

Mehr noch. Ennio Morricone erlaubte es sogar, dass neben dem Star des Albums auch renommierte Texter wie Sir Tim Rice, Don Black und Marilyn und Alan Bergman Lyrics für einige der bekanntesten Filmmelodien der vergangenen Jahrzehnte aus seiner Feder schrieben. So entstanden neue Melodien wie „Lezione di Musica“ und „Per Natale“, andere bekamen wie „Cinema Paradiso: Profumo di Limoni“, „The Edge Of Love“ oder „Deborah's Theme: I Knew He Love You“ eine neue lyrische Gestalt, die von Hayley Westenra mit der ganzen Schönheit ihrer Stimme ausgefüllt wird. Der Meister selbst ließ es sich außerdem nicht nehmen, das 120-köpfige Orchester der Produktion, die Sinfonietta di Roma, persönlich zu leiten, was wiederum die Solistin zu besonderer Form auflaufen ließ.

So kommen für „Paradiso“ ideale Bedingungen zusammen. Auf der einen Seite steht Hayley Westenra, die schon als Teenagerin ihre Karriere von Neuseeland aus begann und längst auf den wichtigsten Bühnen der Welt wie der Carnegie Hall oder dem Sydney Opera House an der Seite von berühmten Kollegen wie José Carreras und Bryn Terfel gesungen hat. Auf der anderen trägt mit Ennio Morricone eine der zentralen Persönlichkeiten der internationalen Musikwelt als Komponist, Dirigent und Produzent zum Gelingen des Projekte bei. Und nicht zuletzt treffen sich beide Künstler in ihrer Liebe für eine Musik, deren Schönheit die Menschen bezaubert.