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26.01.2011

Musikmesse Midem zu Ende

Musikmesse Midem zu Ende midem logo

Es hat sich vieles verändert in Cannes. Das noch vor einem Jahrzehnt anlässlich der Branchenmesse Midem prall mit Ausstellern und Besuchern gefüllte Palais des Festivals an der Croisette ist leerer geworden, nicht nur, weil die Musikindustrie noch immer unter den Folgen illegaler Downloads zu kämpfen hat, sondern auch, weil sich das Geschäft an sich verändert.

So waren in diesem Jahr rund 30 % der Aussteller neu auf der Messe, überwiegend junge Unternehmen, die vor allem die technische Seite des Business verändern wollen. Themen waren weniger die Künstler an sich, sondern beispielsweise die Gestaltung von Apps, also kleinen Programmen für Mobiltelefone und iPads, die die Künstler, die Musik und deren Fans enger zusammen führen oder einfach auch ein wenig zusätzlichen Spaß an den technischen Geräten vermitteln.

Vor allem aber sprach die Branche über das so genannte „Cloud Computing“, eine Art selbst lernendes System der Musikerkennung und Verbreitung, das im Falle der Mobile Music bedeuten kann, etwa die eigene Plattensammlung digital auf einem Server anzulegen, von überall in der Welt aus zugänglich zu machen und sie mit zahlreiche neuen Angeboten, Tipps und Services zu verknüpfen. So sehr also auf der einen Seite zum Teil gespart werden muss, so deutlich zeichnen sich andernorts die Perspektiven für eine faszinierende Zukunft des Hörens und Musikerlebens ab. Fazit der Midem 2011: Es geht voran, auf neuen Wegen.