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14.12.2010

Kino-Tipp: Der Freischütz

Kino-Tipp: Der Freischütz © Constantin Film Verleih Der Freischütz © Constantin Film Verleih

Der Pakt mit dem Teufel war ein beliebtes Thema. Goethe hatte ihm mit dem ersten Teil seines „Faust“ ein Denkmal gesetzt, zahlreiche Frühromantiker kokettierten ebenfalls mit mythischen, dämonischen und geheimnisvollen Themen, die der tristen Realität eine Dimension hinter den Dingen verleihen konnte. Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ fiel allerdings weniger durch ihr besonders ausgeklügeltes, poetisches Libretto auf. Die Geschichte war plakativ – das Gute siegt über das Böse und bekommt trotz Verfehlungen noch eine Chance -, aber sie hatte genügend phantastisches Potential, um bei ihrer Premiere am 18.Juni 1821 in Berlin enthusiastisch gefeiert zu werden.

Daran hat sich auch bald zwei Jahrhunderte später nicht geändert. „Der Freischütz“ ist eine Fantasy-Oper und als solche hat sich der Regisseur Jens Neubert ihrer angenommen. Am Tag vor Heiligabend kommt sie in die deutschen Kinos, als opulent bebilderter Opernfilm mit herausragender Besetzung. Denn zum Team gehören neben Franz Grundheber als Prinz und Benno Schollum als Kuno auch die Sopranistin Juliane Banse als Agathe und der Bass René Pape als Hermit.

Für den orchestralen Rahmen sorgt das London Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding. Ein phantastisches Musikfilmspektaktel also, für das Klassikakzente.de übrigens 2x2 Karten verlost. Um mit an den Ziehung teilzunehmen, einfach unten dem Link folgen. Viel Glück!