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17.11.2010

Umstrittene Sparpläne

Umstrittene Sparpläne © Haus der Kulturen der Welt Logo Haus der Kulturen der Welt Berlin

Die aktuellen Sparpläne des Auswärtigen Amtes, das unter anderem plant, die Unterstützung für das Berliner Haus der Kulturen der Welt in Form der Regelförderung um 20 Prozent zu kürzen, stößt auf scharfe Kritik. In diesen Tagen meldeten sich Dieter Kosslick, Joachim Sartorius und Charlotte Sieben, die Geschäftsführer der Internationalen Filmfestspiele Berlin, der Berliner Festspiele und der Dachgesellschaft Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) mit einer deutlich formulierten Presseerklärung zu Wort. Darin konnte man unter anderem lesen:

Dank der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln ist es Intendant Bernd M. Scherer gelungen, trotz chronischer Unterfinanzierung die ehemalige Kongresshalle ganzjährig äußerst erfolgreich zu bespielen. Die Kürzung um 20 Prozent ist existenziell bedrohlich, weil bereits bewilligte Drittmittel entfallen, wenn die Eigenbeteiligung des Hauses nicht gewährleistet ist. Die Kürzung ist zudem rufschädigend, weil internationale Kooperationen abgesagt werden müssen. Die Bundesrepublik kann sich keine provinziellen Signale leisten, wenn sie im internationalen Wettbewerb um Talente bestehen will“.