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20.08.2010
Fauré Quartett

Das Fauré-Quartett sticht in See – und präsentiert „Popsongs“ im klassischen Gewand

Fauré Quartett, Das Fauré-Quartett sticht in See – und präsentiert Popsongs im klassischen Gewand © Mat Hennek / DG Fauré Quartett © Mat Hennek / DG

Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit sich vier Musikstudenten zusammenfanden  und beschlossen, einig in ihrem besonderen Hang zur Kammermusik, ein Klavierquartett zu gründen. Innerhalb dieser Zeit  hat sich das Ensemble mit dem wohlklingenden Namen, der französische Komponist Gabriel Fauré war Namensgeber für die Formation, zu einem der weltweit renommiertesten und am meisten gefragten Kammermusik-Quartette der heutigen Klassikszene entwickelt.

Das Fauré-Quartett spielte auf den wichtigsten internationalen Podien, wie unter anderem der Londoner Wigmore Hall, der Berliner Philharmonie, im Concertgebouw in Amsterdam oder in der Sala Cecilia Meireles, in Rio de Janeiro. Jedes Konzert ist ein erstklassiges Erlebnis: obgleich sie Mozart, Dvorak oder Brahms interpretieren, im feinen Zusammenspiel entwickelt das Ensemble einen derart mitreißenden Grad an Intensität, dass ihre Musik stets eine existenzielle Erfahrung  ist. Nicht umsonst lobt Martha Argerich das Quartett, das erst kürzlich den begehrten ECHO Klassik-Preis 2010 verliehen bekommen hat, in der wohl inständigsten und bedeutsamsten Manier, in der man seine Anerkennung äußern kann:

„Wer das Fauré-Quartett gehört hat, der möchte es immer wieder hören“

Auf dem Transatlantik-Riesen Queen Mary 2, der am 26. August von Hamburg aus seinen Weg nach New York antritt, präsentieren die 4 Musiker nun ihr Album: „Popsongs“. Diese spielen sie nicht minder leidenschaftlich als ihr übriges Programm, das unter anderem auch ihr Album Wunderkind Mendelssohn enthält. „Es liegt uns viel daran nicht den typischen „Versuch“ eines Klassik Ensembles, „mal Unterhaltungsmusik zu spielen“ zu unternehmen“ kommentiert Konstantin Heidrich, Cellist des Ensembles, in einem making-of Video.

 „Popsongs“ ist nicht einfach nur Reproduktion von vorhandener Musik. Die vier Musiker verlegen die Songs in einen neuen Kontext, übersetzen sie in die Sprache der Klassik und erschaffen sie somit neu. Wenn am 26. August die Queen Mary ihren Anker lichtet, ist die glanzvolle Kulisse gegeben für die Premiere dieses außergewöhnlichen Albums.