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18.08.2010

Carmen, Mimi, Violetta

Der Siegeszug der Oper ist überwältigend. Präsenter denn je sind die Meisterwerke von Mozart bis Verdi und Wagner bis Bizet. Die Serie Opera! stellt die größten Einspielungen nun auch für den kleinen Geldbeutel vor

Carmen, Mimi, Violetta Opera!

Was für ein Aufmarsch der Berühmtheiten! Manchmal merkt man erst, wenn man eine neue Serie kreiert, welch grandioses Repertoire in den Archiven der Decca und der Deutschen Grammophon schlummert. Nur ein paar Namen: Jessye Norman und Mirella Freni, Agnes Baltsa und Kiri Te Kanawa, José Carreras und Roberto Alagna, Sir John Eliot Gardiner und Herbert von Karajan. Sie alle und noch viele großartige Künstler mehr gehören zu den Interpreten, die im Mittelpunkt der Reihe Opera! stehen. Die Idee hinter dieser besonderen Edition ist ebenso einfach wie überzeugend: Wer Oper liebt oder womöglich gerade erst seinen Weg zu dieser faszinierenden Kunstform findet, der sollte ohne Abstriche gleich mit den bestmöglichen Versionen der Klassiker zusammengebracht werden.

Deshalb haben die Decca und die Deutsche Grammophon ihre Archive geöffnet und präsentieren einige der wichtigsten Opern der Geschichte in legendären, wegweisenden Aufnahmen. Ludwig van Beethoven „Fidelio“ etwa ist mit Jessye Norman als Leonore und Bernard Haitink am Pult der Staatskapelle Dresden im Angebot. Die famose Sopranistin ist auch als Carmen mit von der Partie, diesmal mit dem Orchestre National de Paris als Ensemble, das von Seiji Ozawa geleitet wird. Ein Traumpaar der Opernbühne, Angela Gheorghiu und Roberto Alagna, umtändelt einander in dem Belcanto-Klassiker „L'elisir d'amore“ von Gaetano Donizetti, begleitet vom Orchester der Oper von Lyon unter Evelino Pidò. Barockes wird mit Georg Friedrich Händels „Hercules“ geboten, das der Spezialist Sir John Eliot Gardiner mit seinem Gesangs-Team, den English Baroque Solists und dem Monteverdi Choir erarbeitet hat. Mozarts „Zauberflöte“ wiederum ist in der klassischen Version mit Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern und dem erstklassigen Ensemble mit Edith Mathis, Anne Tomowa-Sintow und Agnes Baltsa zu erleben.

Ähnlich hochkarätig geht es weiter, mit Giacomo Puccinis „La Bohème“ und der vielleicht größten Liebesgeschichte der Opernwelt, die José Carreras und Katia Ricciarelli als das Liebespaar Rodolfo und Mimi mit Sir Colin Davis am Pult in Covent Garden verbindet. Ein humoristisches Gegenstück bietet Gioachino Rossinis „Barbier von Sevilla“, mit Agnes Baltsa als Rosina und Neville Marriner als Maesto der Academy Of St. Martin In The Fields. Schließlich gehören noch Dmitri Shostakovitchs „Lady Macbeth von Mzensk“ mit Orchestre et Choeurs de l’Opéra Bastille mit Myung-Wha Chung als Dirigenten, Giuseppe Verdis “La Traviata“ mit Kiri Te Kanawa als Violetta und Zubin Mehta am Pult des Orchestra e coro del Maggio Musicale Fiorentino und Richard Wagners „Fliegender Holländer“ mit Robert Hale in der Titelrolle und Christoph von Dohnányi an der Spitze der Wiener Philharmoniker zur ersten Runde der Serie. Besser als mit Opera! kann man wohl kaum die musikalische Welt der großen Bühnen und Gefühle erforschen.