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21.07.2010

Blechschaden legt nach

Blechschaden, Blechschaden legt nach Ensemble Blechschaden

Auch Klassiker brauchen manchmal einen Tapetenwechsel. Für das Ensemble Blechschaden, das sich aus den Blechbläsern der Münchner Philharmoniker rekrutiert, wurde diese Abwechslung inzwischen zu einer zweiten musikalischen Identität. Denn die Splittergruppe des großen Ensembles hat sich über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg zu einem der erfolgreichsten pansymphonischen Projekte der europäischen Klassikszene entwickelt.

Wichtig sind dabei Ansatz und Konzept. Denn Blechschaden versteht sich nicht als verhinderte Big Band, die sich an Popularmusik versucht, sondern als stilunabhängige Entertainment-Formation, die auf der Basis profunder klassischer Ausbildung den unterhaltsam-pfiffigen Streifzug durch die Gattungen antritt. Dabei ist es den Grenzgängern um den Kopf, Initiator und Hornisten Bob Ross schon passiert, dass sie vor 50.000 begeisterten Leuten in Taipeh auf der Bühne standen und die Stimmung in der Arena zum Kochen brachten.

Die aktuelle Runde der Stilüberschreitungen des Blechschaden-Teams heißt nun „Ab Frack Prämie“ und knüpft da an, wo die stets in Windeseile ausverkauften Konzerte aufgehört haben. Das Repertoire führt von Lalo Schifrin und Dave Brubeck über die Schweiz und Elton John bis in die Karibik und nach Argentinien. Es ist eine ebenso clevere wie humorvolle Tour de Force durch die Möglichkeiten intelligenten Crossovers, die einmal mehr beweist, dass Blechschaden zu den unterhaltsamsten Ensembles der Klassikwelt gehört.

Und wer das nicht glaubt, für den gibt es hier einen kleine Kostprobe: