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14.07.2010

William Orbits Geniestreich

William Orbit, William Orbits Geniestreich © Marc Marot William Orbit © Marc Marot

William Orbit ist jemand, auf den sich viele verlassen. Er hat Popgrößen wie U2 und Madonna, Robbie Williams und Depeche Mode als Produzent auf dem Weg an die Spitze betreut und mehr als einmal bewiesen, dass er ein Gespür für die künstlerischen Zeichen der Zeit hat. Denn der agile Brite aus der Londoner Szene ist es gewohnt, über den Tellerrand seines Business zu sehen und Verknüpfungen zu schaffen, die Wege weisen.

Ein markantes Beispiel dafür ist sein Projekt „Pieces In A Modern Style“. Vor einem Jahrzehnt wirbelte es die Koordinaten der Klassikwelt durcheinander, gelang es William Orbit doch, etwa Samuel Barbers „Adagio For Strings“ in Ambient- und House-Clubs hoffähig zu machen. Er wurde damit zum Pionier eines zeitgemäßen Verständnisses klassischer Interpretation und daran knüpft er nun nach langer Pause wieder an.

Denn „Pieces In A Modern Style Vol. 2“ macht genau da weiter, wo die erste Folge aufgehört hatte. William Orbit unterzieht Klassiker des Konzertsaals von Bach bis Elgar und Grieg bis Fauré einer akustischen Frischzellenkur, die die Werke in neuem, faszinierendem Licht erscheinen lässt. Und er kooperiert mit gleich gesinnten Kollegen wie Timo Maas, Jakwob oder Ferry Corsten, die mit ihm zusammen als Pendant dem Album „Pieces In A Modern Style Vol. 2“ auch eine zweite CD mit Remixen zur Seite stellen. Da bleibt es spannend, die Alben im modernen Stil erscheinen am 13. August 2010.