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Artikel

21.03.2019
Lang Lang

Lang Lang lädt ein zum Piano Day

Lang Lang feiert am 29. März nicht nur die Veröffentlichung seines Albums "Piano Book", sondern auch den Piano Day gemeinsam mit seinen Fans.

Lang Lang, Lang Lang lädt ein zum Piano Day © Gregor Hohenberg Lang Lang

Den Piano Day am 29. März feiert Pianist Lang Lang mit der Veröffentlichung seines Albums "Piano Book" und lädt seine Fans zu einem Facebook-Event ein, bei dem es das Album und vieles mehr zu entdecken gilt.

Lang Lang im TV

Vor der Albumveröffentlichung am 29. März wird Lang Lang in einigen Fernsehsendungen zu Gast sein und "Piano Book" vorstellen, unter anderem am 21. März bei "Kulturzeit" auf 3Sat um 19:20 Uhr. Am 28. März bei "Leute heute" im ZDF um 17:45 Uhr, sowie bei "Logo!" auf KiKa um 19:50 Uhr. Am 29. März können Sie Lang Lang in der NDR "Talkshow" 22:00 Uhr erleben und am 30. März um 20:15 Uhr im ZDF bei "Goldene Kamera".


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21.03.2019
Andris Nelsons

Andris Nelsons und das Gewandhausorchester Leipzig setzen den gefeierten Bruckner-Zyklus fort

Deutsche Grammophon hat für den 3. Mai 2019 ein neues Album von Andris Nelsons angekündigt. Der lettische Stardirigent setzt seinen gefeierten Bruckner-Zyklus mit dem Gewandhausorchester Leipzig fort.

Andris Nelsons, Andris Nelsons und das Gewandhausorchester Leipzig setzen den gefeierten Bruckner-Zyklus fort © Marco Borggreve / DG Andris Nelsons

Bei Andris Nelsons geht es Schlag auf Schlag. Kaum hat der lettische Stardirigent einen weiteren Meilenstein seines Grammy-gekrönten Schostakowitsch-Projekts mit dem Boston Symphony Orchestra gesetzt, kündigt er auch schon ein weiteres Album seines elektrisierenden Bruckner-Zyklus mit dem Gewandhausorchester Leipzig an. Das ambitionierte Langzeitvorhaben ruft bei jeder einzelnen Veröffentlichung begeisterte Reaktionen hervor.

Begeisterte Reaktionen: Der Bruckner-Zyklus von Andris Nelsons

Dabei erfuhr auch das programmatische Konzept der Serie viel Zuspruch. So lobte das Klassikmagazin Fono Forum das zuletzt erschienene, dritte Album des Zyklus für die "gediegene Gravität des Wagner-Trauermarsches", die perfekt auf die "Ruhe und Weite" in Bruckners Sinfonie Nr. 7 vorbereite. Die Kombination der ebenso wuchtigen wie lyrisch breitflächigen Sinfonien von Anton Bruckner mit atmosphärisch passenden Orchesterwerken von Richard Wagner bereichert das Hör-Erlebnis offenbar enorm.

Attraktiver Vorabtrack: Heftig pulsierendes Scherzo

Jetzt kommt das vierte Album des begehrten Sinfonien-Zyklus in den Handel. Es kombiniert die Sinfonien Nr. 6 und 9 von Anton Bruckner mit Wagners Vorspiel zum Parsifal und seiner sinfonischen Dichtung "Siegfried Idyll". Die Veröffentlichung des Doppelalbums ist für den 3. Mai 2019 angekündigt. Vorbestellungsstart ist am 22. März 2019. Dann können sich die Hörerinnen und Hörer mit dem heftig pulsierenden Scherzo aus Bruckners Sinfonie Nr. 6 in A-Dur bereits einen ersten Eindruck von Nelsons’ neuem Album verschaffen.

Der Vorabtrack wird bei allen Streamingdiensten und den Downloadportalen bereitgestellt.

 


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21.03.2019
XII

Acht Tage ohne Strom – "Komorebi" von Sailor & I

Mit dem Stück "Komorebi" von Sailor & I geht das Projekt "12" von Deutsche Grammophon am 22. März in die dritte Runde.

XII, Acht Tage ohne Strom – Komorebi von Sailor & I Komorebi

Im Rahmen des Projekts "12" von Deutsche Grammophon erscheint 2019 monatlich ein brandneues Werk, das die klassische Musik der Gegenwart repräsentiert und zugleich die Stimmung der jeweiligen Jahreszeit abbildet. 

Als sich der Komponist Sailer & I acht Tage ohne Strom in seiner Wohnung wiederfindet und er sich von seinem Laptop trennen muss, befasst er sich mit den wesentlichen Aspekten des modernen Lebens und greift zur Gitarre seines Sohnes. Das Resultat ist "Komorebi", ein emotionales Stück und die perfekte Wahl um zu entspannen während die März-Tage länger werden und sich zwischen all dem Grau die ersten Sonnenstrahlen den Weg zur Erde bahnen.

Begleitend erscheint das Musikvideo zu "Komorebi", in dem zwei Jungs einen musikalischen Streifzug durch das nächtliche Berlin unternehmen, mit der Gitarre als treuem Begleiter.


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21.03.2019
Joep Beving

Licht und Finsternis – Joep Beving legt mit "Venus" die dritte Single aus "Henosis" vor

Das für Anfang April angekündigte Album "Henosis" gleicht einer Einladung zu einem kosmischen Abenteuer, einer Reise ins Unbekannte. Mit der Single "Venus" gibt Joep Beving nun einen weiteren Einblick.

Joep Beving, Licht und Finsternis – Joep Beving legt mit Venus die dritte Single aus Henosis vor © Rahi-Rezvani Joep Beving

Kurz vor Erscheinen seines Albums "Henosis" am 5. April veröffentlicht Joep Beving am 22. März unter dem Titel "Venus" die dritte und letzte Single des Projekts und lässt die Spannung nochmals steigen. Nach "Solipsism" und "Prehension" vollendet der niederländische Pianist und Komponist mit "Henosis" seine Album-Triologie. 

Kampf zwischen Licht und Finsternis

Mit seinen Kompositionen will Beving den Menschen die Angst vor der Gegenwart nehmen. Dafür entführt der Pianist die Hörer ein ums andere Mal auf eine musikalische Reise und wandelt dabei auf der Grenze zwischen intimen Klavierklängen und elektronischen Elementen.

Die am 22. März erscheinende Single "Venus" lässt sich als ständiger Kampf zwischen Licht und Finsternis interpretieren. Das Stück beginnt mit einem intensiven Prolog des Streichquartetts, gefolgt von anmutigen Pianosätzen. Im Verlauf wird das Klavier von subtilen Solo-Cello-Melodien und einem Streich-Bassklarinettenquartett begleitet. Am Ende steht für Joep Beving die Erkenntnis der Unabdingbarkeit, sich als Mensch unabhängig des Ausgangs mit seinem Schicksal anzufreunden.


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20.03.2019
Lisa Batiashvili

Starke Klänge - Lisa Batiashvili ist die Solistin im Soundtrack zum Film "The White Crow"

Bereits bevor mit "The White Crow" ein berührender Film in die Kinos kommt, erscheint der Soundtrack dazu als eAlbum und erzählt die Geschichte rund um den russischen Tänzer Rudolf Nurejew mit der Kraft der Musik und Lisa Batiashvili als Solistin.

Lisa Batiashvili, Starke Klänge - Lisa Batiashvili ist die Solistin im Soundtrack zum Film The White Crow © Sammy Hart / DG Lisa Batiashvili

Der britisch-französische Komponist Ilan Eshkeri hat den Soundtrack für Ralph Fiennes Filmbiografie "The White Crow" geschrieben, die die spannende Lebensgeschichte des russischen Tänzers Rudolf Nurejew erzählt. In den USA kommt der Film bereits Ende April in die Kinos, in Deutschland muss man sich noch bis zum Herbst gedulden.

Das eAlbum mit der Filmmusik erscheint jedoch bereits in diesen Tagen und präsentiert die Geigerin Lisa Batiashvili als grandiose Solistin gemeinsam mit dem London Metropolitan Orchestra und dem Belgrade Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Andy Brown. Lisa Batiashvili ist als brillante Musikerin das künstlerische Pendant zur Hauptfigur des außergewöhnlichen russischen Tänzers Rudolf Nurejew, so dass Ralph Fiennes Film im Zusammenspiel mit Ilan Eshkeris Musik zu einem Gesamtkunstwerk wird.

Lisa Batiashvilis virtuoses Spiel prägt neun Titel des beeindruckenden Soundtracks, für den Ilan Eshkeri sowohl Inspiration aus der russischen Romantik geschöpft hat, als auch Einflüsse aus der Minimal Music zum Klingen bringt. Ballettmusik von Tschaikowsky und Minkus rundet das Album ab, das Rudolf Nurejews tänzerischen Werdegang in der Sowjetunion, in Leningrad und in Paris musikalisch perfekt in Szene setzt.

 


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20.03.2019
Los Angeles Philharmonic Orchestra

Innovativstes Orchester der USA – Jahrhundertedition des Los Angeles Philharmonic

Das LA Philharmonic spielt eine Vorreiterrolle unter den Traditionsorchestern der USA. Jetzt veröffentlicht Deutsche Grammophon die schon sehnsüchtig erwartete Jubiläumsedition zum 100. Geburtstag des legendären Klangkörpers.

Gustavo Dudamel, Innovativstes Orchester der USA – Jahrhundertedition des Los Angeles Philharmonic © Sam Comen Gustavo Dudamel

Es gibt nur wenige Orchester, die Innovationsgeist und Traditionspflege so produktiv miteinander zu verbinden wissen wie das Los Angeles Philharmonic. Der berühmte Klangkörper aus Kaliforniens pulsierender Kulturmetropole vereint Experimentierfreude und Offenheit ganz selbstverständlich mit Geschichtsbewusstsein und der sorgsamen Weitergabe des musikalischen Erbes. Stardirigenten wie Otto Klemperer, Zubin Mehta oder Carlo Maria Giulini, die das Orchester maßgeblich geprägt haben, sind Verpflichtung und Ansporn zugleich.

Romantiker und Avantgardisten: Das LA Philharmonic

Die junge Generation, allen voran Gustavo Dudamel, der das LA Philharmonic seit 2009 leitet, sieht sich durch die große Tradition in einer besonderen Verantwortung. "Ich betrachte es als Ehre, mit einem so hervorragenden Orchester arbeiten zu dürfen", so der venezolanische Dirigent in einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit. Dudamel hat mit dem Orchester schon vor 18.000 Zuhörern in der Hollywood Bowl konzertiert. Der umtriebige Dirigent kann ein Publikum mit Beethovens Neunter genauso begeistern wie mit einem modernen Oratorium von John Adams.

Damit passt er glänzend zu diesem Klangkörper, der seit jeher Romantiker, Grenzgänger und Avantgardisten gleichermaßen angezogen hat. Beim LA Phil schlugen Größen wie Igor Strawinsky oder Leonard Bernstein auf. Der kürzlich verstorbene Jazzpianist und Avantgarde-Komponist André Previn drückte dem Orchester in den 1980er Jahren seinen Stempel auf.

An der klassischen europäischen Tradition orientierte Dirigenten wie Zubin Mehta oder Carlo Maria Giulini kultivierten romantische und impressionistische Orchestermusik während ihrer erfolgreichen Zeit in Los Angeles. Der finnische Komponist und Dirigent Esa-Pekka Salonen, direkter Vorgänger von Gustavo Dudamel, probierte viel Neues mit dem LA Philharmonic aus. Entsprechend breit gespannt stellt sich das Repertoire des Orchesters heute dar. "Wenn nicht nur zählt wie, sondern auch was ein Orchester spielt", so die New York Times bündig, "dann ist das Los Angeles Philharmonic das wichtigste Orchester der USA."

100 Jahre musikalische Exzellenz: Ungeahnte Schätze

Jetzt feiert das 1919 von dem musikbegeisterten Philanthropen William Andrews Clark Jr. und dem Gustav Mahler-Schüler Walter Henry Rothwell gegründete Ausnahmeorchester seinen hundertsten Geburtstag. Deutsche Grammophon widmet dem LA Philharmonic aus diesem Anlass eine edle Jubiläumsedition, die die Geschichte des legendären Orchesters mit einem reichhaltigen Fundus wegweisender Aufnahmen und einem eleganten Booklet einzigartig dokumentiert.

Die gemeinsam mit Gustavo Dudamel kuratierte Ausgabe enthält zahlreiche Welterstveröffentlichungen, darunter Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 in einer fulminanten Aufnahme von Alfred Wallenstein, mit Arthur Rubinstein am Klavier, Straussens sinfonische Dichtung "Don Juan" in einer bahnbrechenden Interpretation von Otto Klemperer und schließlich, als besondere Rarität, das Divertimento aus "Le Baiser de la fée" und die vierte Szene aus "Petruschka" von Igor Strawinsky, mit dem Komponisten selbst am Pult in einem seiner letzten Dirigate.

Den bis in die 1930er Jahre zurückreichenden historischen Einspielungen korrespondieren zahlreiche Aufnahmeklassiker von der Nachkriegszeit bis heute. Absolute Highlights: Giulinis farbenreiche Interpretation von Verdis komischer Oper "Falstaff", Bernsteins cooler Ritt durch sinfonische Tänze seines Musicals "West Side Story" und Dudamels überwältigende Interpretation von Mahlers Sinfonie Nr. 9. Das Repertoire des LA Phil scheint unerschöpflich. Wann hat man je eine Edition erlebt, die einen so mannigfaltigen Musikkosmos offenbart?       

Videos, Playlists und Spotlights: Das LA Philharmonic bei Apple Music  

Summa summarum umfasst die limitierte Edition 32 CDs. Hinzu kommen 3 DVDs mit spannendem dokumentarischem Material und elektrisierenden Live-Mitschnitten von Konzertauftritten Gustavo Dudamels mit dem LA Philharmonic in der für ihre moderne Akustik bekannten Walt Disney Concert Hall. Zusätzlich zu der physischen Ausgabe erscheinen fünf e-Alben mit historischen Raritäten. Neben den erwähnten Aufnahmen von Strawinsky, Wallenstein und Klemperer sticht Eduard van Beinums eindringliche Interpretation von Ravels "La Valse" hervor. Als unterhaltsames Kuriosum darf die von Strawinsky orchestrierte und dirigierte Version der US-amerikanischen Nationalhymne, Stafford Smiths "The Star-Spangled Banner", gelten.

Ab 22. März 2019 wird das LA Philharmonic mit einem eigenen Raum bei dem globalen Streamingdienst Apple Music präsent sein. Auf die Interessenten warten spannende Videos mit Live-Mitschnitten von Dudamel-Konzerten, reizvolle historische Raritäten, eine von Deutsche Grammophon kuratierte Playlist mit 100 legendären Tracks des LA Philharmonic sowie Spotlights auf ein spektakuläres neues Album von Gustavo Dudamel, das am 29. März 2019 in den Handel kommt und ergreifende Filmmusik von John Williams enthält, darunter Ausschnitte aus den beliebten Scores zu Harry Potter, Star Wars und Jurassic Park.


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20.03.2019
Elina Garanca

Reise in den Süden - Elīna Garanča nimmt mit dem Album "Sol y vida" den Sommer vorweg

Wenn Elīna Garanča ein neues Album veröffentlicht darf man immer wieder gespannt sein, in welche musikalische Welt sie ihre Fans mitnimmt. Mit "Sol y vida" widmet sich die Mezzosopranistin der Musik des Südens.

Elina Garanca, Reise in den Süden - Elīna Garanča nimmt mit dem Album Sol y vida den Sommer vorweg © Holger Hage Elina Garanca

Auf dem Album "Sol y vida" bringt Elīna Garanča das sonnig-sinnliche Lebensgefühl zum Ausdruck, das in den italienischen, spanischen und lateinamerikanischen Kompositionen steckt, die die Sängerin für ihre musikalische Reise in den Süden ausgewählt hat. Lieder, Tangos und Canzone - mit der Musik verlässt Elīna Garanča zum ersten Mal das rein klassische Repertoire und erweitert den Horizont um gesangliche Eindrücke aus Italien, Spanien und Lateinamerika, mit Werken wie Piazollas "Yo soy Maria" und dem neapolitanischen Lied "Core 'ngrato", das für Enrico Caruso komponiert wurde und bis heute meistens von Tenören vorgetragen wird.

Die Mezzosopranistin versprüht mit ihrer warmen Stimme freudige Energie, tiefe Sehnsucht und Leidenschaft und zelebriert die mannigfaltigen Klangfarben, die das Album zu einem strahlend-schönen Erlebnis machen, das einen den Sommer herbeisehnen lässt. Elīna Garančas glutvolle Aufnahmen sind unter der musikalischen Leitung ihres Mannes Karel Mark Chichon mit seinem Orquesta Filarmónica Gran Canaria entstanden. 

Ab dem 22. März kann man "Sol y vida" vorbestellen - den Titel "Granada" gibt es bereits vorab zum Download auf iTunes und Apple Music und im Stream auf Spotify.

 


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14.03.2019
Lang Lang

Lang Lang - Mit Bach zurück an den Anfang

Auf seinem Album "Piano Book" widmet sich Starpianist Lang Lang verschiedenen Schlüsselwerken der Klavierliteratur, die ihn seit seiner Kindheit begleiten. Ab sofort steht nun seine Interpretation des Präludiums in C-Dur von Johann Sebastian Bach bereit.

Lang Lang, Lang Lang - Mit Bach zurück an den Anfang © Gregor Hohenberg Lang Lang

Der chinesische Pianist Lang Lang zählt zu den international erfolgreichsten Musikern seiner Generation. Neben seiner einzigartigen Karriere zeichnet ihn zudem sein außergewöhnliches Engagement für die Förderung junger Musiker aus und ist Lang Lang nicht nur ein begnadeter Pianist, sondern auch ein begeisterter Pädagoge. Auf seinem Album "Piano Book", das am 29. März bei Deutsche Grammophon veröffentlicht wird, verbindet der Künstler seine beiden Leidenschaften. So interpretiert er darauf beliebte Stücke, die er selbst in seiner Anfangszeit am Klavier kennen und lieben lernte und bis heute immer wieder gerne mit Schülern erarbeitet. "Ich widme dieses Album meinen wundervollen Klavierschülern und meinen Freunden auf der ganzen Welt, die das Piano so sehr lieben wie ich", so Lang Lang über das persönliche Album. 

Das "Präludium in C-Dur" BWV 846 – ein Herzensstück der Klavierliteratur

Das Präludium in C-Dur, das am Anfang des Wohltemperierten Klaviers I von Johann Sebastian Bach steht, ist eines der bekanntesten Stücke der Klavierliteratur überhaupt und betört mit seiner schlichten Schönheit und meditativen Anmut. So lag es auf der Hand, dass es auch in Lang Langs musikalisches "Piano Book" Einzug erhält. Ab sofort steht seine feinsinnige Interpretation des beliebten Vorspiels nun zum Download bereit und vermittelt einen vielversprechenden Eindruck des neuen Albums.


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14.03.2019
András Schiff

Schubert auf dem Hammerklavier – Neues Album von András Schiff

ECM New Series hat für den 12. April 2019 ein neues Album von András Schiff angekündigt. Der Pianist interpretiert Spätwerke von Franz Schubert auf einem Hammerklavier.

András Schiff, Schubert auf dem Hammerklavier – Neues Album von András Schiff Nicolas Brodard / ECM Records András Schiff

In den 1980er Jahren galt er als scharfer Kritiker der historischen Aufführungspraxis. Es komme noch so weit, gab der junge Pianist zu Protokoll, dass "wir Schubert-Sonaten auf Hammerklavieren von Conrad Graf spielen". András Schiff hegt bis heute keine nostalgischen Ambitionen. Er spielt Bach so selbstverständlich wie Bartók auf dem modernen Flügel, dessen ausgewogene Klanggestalt seinem weichen Anschlag entgegenkommt und ihm ein weites Feld zur Entfaltung seiner vielseitigen pianistischen Fähigkeiten öffnet.

Alte Klangfarben neu entdecken: Schubert auf dem Hammerklavier  

Gefallen am Hammerklavier hat András Schiff vor allem deshalb gefunden, weil er von der Sanglichkeit und den Klangfarben des Instruments fasziniert war. Dass dies nicht nur für historisch interessierte Musikliebhaber von Belang ist, konnte der ungarisch stämmige Pianist bereits mit seinem vielbeachteten Schubert-Album von 2015 unter Beweis stellen. Sein variantenreiches Spiel auf dem Fortepiano von Franz Brodmann ließ viele überraschende Farbschattierungen in Schuberts Klavierwerk erkennbar werden.   

Poetische Einstimmung: Träumerisches Impromptu

András Schiff schätzt das um 1820 in Wien gefertigte Fortepiano für "seinen weichen Klang, seine melancholische Sanglichkeit". Auf seinem neuen Album für die ECM New Series, das visionäre Arbeiten aus dem Spätwerk von Franz Schubert versammelt, ist er nun wieder auf diesem Instrument zu erleben. Die Veröffentlichung ist für den 12. April 2019 angekündigt. Vorbestellungsstart ist am 15. März 2019. Dann besteht mit dem sanft fließenden Impromptu Nr. 3 in Ges-Dur (D 899) die Chance, sich einen ersten Eindruck von Schiffs neuem Album zu verschaffen.

Der Vorabtrack wird bei allen Streaming-Diensten und den Downloadportalen bereitgestellt.


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13.03.2019
Gustavo Dudamel

Ganz groß - Mit dem Album "Celebrating John Williams" bringt Gustavo Dudamel die Klangwelt von John Williams zum Leuchten

Unter dem Dirigat von Gustavo Dudamel offenbart das Los Angeles Philharmonic Orchestra auf einem fulminanten Doppelalbum die Highlights aus dem Schaffen des großen amerikanischen Komponisten.

Gustavo Dudamel, Ganz groß - Mit dem Album Celebrating John Williams bringt Gustavo Dudamel die Klangwelt von John Williams zum Leuchten © Sam Comen Gustavo Dudamel

John Williams ist der bedeutendste Filmmusikkomponist unserer Tage, durch dessen unnachahmliche Klangsprache viele preisgekrönte große Hollywoodfilme den letzten Schliff bekommen haben. Der venezolanische Dirigent Gustavo Dudamel ist ein Garant für musikalische Sternstunden von Format. Wenn die beiden zusammenkommen, treffen also die künstlerischen Superhelden der Musikwelt aufeinander und so verwundert es nicht, dass Gustavo Dudamels Doppelalbum "Celebrating John Williams" Aufnahmen präsentiert, die in Sachen Qualität und Ausdruck einzigartig sind.

Am 15. März 2019 erscheint "Celebrating John Williams" international und erinnert damit an die unvergessliche Reihe von vier Konzerten, mit denen Gustavo Dudamel und das Los Angeles Philharmonic Orchestra im Januar 2019 in der Walt Disney Concert Hall die schönsten Themen aus der Feder von John Williams zu Filmen wie Star Wars, Jurassic Park, Harry Potter und Indiana Jones zum Klingen gebracht haben.

"Seine Kompositionen sind Kult, seine Fähigkeiten sind legendär und seine künstlerische Weitsicht öffnet einem das Herz", schwärmt Gustavo Dudamel. Auf dem Album vereinen sich große Musik und große Interpreten zu einem spektakulären musikalischen Erlebnis der Spitzenklasse.