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Händel: Tu del Ciel ministro eletto

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Ludovico Einaudi

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Tracklisting

Patricia Petibon, Poulenc: Stabat Mater, Gloria, Litanies a la Vierge noire, 00028947914976

Poulenc: Stabat Mater, Gloria, Litanies a la Vierge noire

Patricia Petibon, Orchestre De Paris, Paavo Järvi, Choeur de l'Orchestre de Paris
Format:
CD
Label:
Deutsche Grammophon (DG)
VÖ:
15.11.2013
Bestellnr.:
00028947914976
Produktinformation:

Drei »demütige und ergreifende« Meisterwerke von Poulenc

Francis Poulenc (1899 – 1963) war der »ungeratene Sohn« der französischen Musik und ein Meister der geistlichen Musik des 20. Jahrhunderts.

Zum 50. Jubiläum seines Todestags widmet sich die französische Sopranistin Patricia Petibon den schönsten Sakralwerken des französischen Komponisten: „Stabat Mater“, „Gloria“ und die „Litanies à la Vierge noire“. Für den Dirigenten Paavo Järvi stellt diese Aufnahme sein Debut beim gelben Label dar, unter seiner Leitung sind „Orchestre et Choeur de Paris“ zu hören.

Nachdem er mehr als ein Dutzend Jahre der Religion entfremdet war, kehrte Poulenc zum Glauben zurück, als der Komponist Pierre-Octave Ferroud am 17. August 1936 bei einem Verkehrsunfall auf tragische Weise ums Leben kam. »Die schreckliche Enthauptung dieses so lebensvollen Musikers hatte mich im Innersten getroffen. Angesichts der Nichtigkeit unserer sterblichen Hülle fühlte ich mich erneut vom spirituellen Leben angezogen«, erklärte er später. Fünf Tage danach besuchte Poulenc das Heiligtum von Rocamadour, das das Standbild einer schwarzen Madonna beherbergt. Zutiefst beeindruckt begann er noch am selben Abend seine Litanies, die er innerhalb einer Woche vollendete.

Es war erneut der Tod eines befreundeten Künstlers, der Poulenc zu seinem mächtigen Stabat Mater für Sopran, gemischten Chor und Orchester veranlasste. Das zwischen August 1949 und April 1950 komponierte Werk fasst die 20 Terzette des lateinischen Gedichts in 12 musikalische Abschnitte. Der Charakter des Ganzen ist dramatisch, aber verinnerlichte, lyrische und sogar fröhliche Teile wechseln mit angsterfüllten, vehementen Passagen.

Komponiert zwischen Mai 1959 und Juni 1960, wurde das Gloria am 20. Januar 1961 in Boston uraufgeführt. Das Stück weist ein notengetreues Zitat von Strawinsky auf, Poulencs großem Vorbild.