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Rolando Villazón

Vaga Luna (Ausschnitt)

Startenor Rolando Villazón singt Vaga Luna, komponiert von Vincenzo Bellini.

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Gewinnspiel

Luciano Pavarotti, Oh du Fröhliche – durch die Weihnachtszeit mit Luciano Pavarotti
Luciano Pavarotti

Oh du Fröhliche – durch die Weihnachtszeit mit Luciano Pavarotti

Tracklisting

Brooklyn Rider, A Walking Fire, 00028948102785

A Walking Fire

Brooklyn Rider
Format:
CD
Label:
Mercury Classics
VÖ:
21.06.2013
Bestellnr.:
00028948102785
Produktinformation:

Brooklyn Rider über ihr neues Album: Die Begegnung mit Orten, die einem nicht vertraut sind, erzeugt häufig starke kreative Impulse: Hier trifft man auf unbekannte Traditionen und gewinnt intensive neue Sinneseindrücke. Für einen reisenden Musiker sind solche Erfahrungen eine lebendige Inspirationsquelle, immer wieder gaben sie auch den Anstoß für neue Kompositionen. Im 20. Jahrhundert illustriert Béla Bartók dies besonders deutlich. Während viele ihn als Vater der Musikethnologie betrachten, ist es für uns Interpreten vielleicht lohnender, ihn primär als zutiefst neugierigen Musiker zu sehen. Seit Bartóks bahnbrechendem Zweiten Streichquartett ist fast ein Jahrhundert vergangen, doch immer noch sind Musikschaffende von seinem Geist beseelt. Dazu gehören auch die beiden in New York lebenden Komponisten, deren hier eingespielte Werke aus einer ähnlich leidenschaftlichen Suche nach Inspirationsquellen außerhalb ihrer angestammten musikalischen Identität entstanden: unser guter Freund Ljova und unser Streichquartett-Kollege Colin Jacobsen.

In Osteuropa, der Türkei und Nordafrika sammelte Bartók unablässig Volksmusik, arrangierte sie aber nicht einfach neu: Seine anspielungsreiche Klangwelt spiegelt vielmehr sein Talent, die auf diesen Reisen gesammelten Eindrücke und seine ungarische Identität bruchlos miteinander in Einklang zu bringen. Ein ähnlicher Zugang zeichnet auch Ljova aus: Er komponierte Culai aufgrund seiner lebenslangen Liebe zur Zigeunermusik und seiner Reisen ins rumänische Dorf Clejani. Auf die gleiche Weise sind Colin Jacobsens Drei Miniaturen für Streichquartett ein Ergebnis seiner langjährigen Freundschaft mit dem persischen Kamancheh-Meister Kayhan Kalhor und einer Reise in den Iran. In beiden Fällen lässt die Musik eine unverwechselbare Tradition anklingen, trägt aber gleichzeitig deutlich den Stempel ihres Komponisten.

Ein wandelndes Feuer ist der Titel einer Dichtung des Sufi-Poeten Rumi aus dem 13. Jahrhundert. Die Worte stehen metaphorisch für die Liebe, doch wir meinen, dass sie dem Weg vom naiven Entdecken zur folgenden Schaffensphase, der im Zentrum dieses Albums steht, wunderbar Ausdruck verleihen. Auf unserem Weg als Streichquartett wurden wir lange Zeit von dem Wunsch getrieben, die Welt besser kennenzulernen, und wir hoffen, die Freude am Entdecken mit dieser Aufnahme zu fördern.