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28.05.2013

Julia Fischers Residency am Konzerthaus Berlin endet mit zwei Konzerten in intimem Rahmen

Nach ihren zurückliegenden Auftritten mit dem Konzerthausorchester Berlin bieten die kommenden zwei Konzert-Abende nun die Gelegenheit, die Ausnahmegeigerin noch einmal hautnah zu erleben.

Julia Fischer, Julia Fischers Residency am Konzerthaus Berlin endet mit zwei Konzerten in intimem Rahmen © Decca Julia Fischer

Am 4. Juni trifft Julia Fischer im Kleinen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt auf drei befreundete Musiker: Geiger Alexander Sitkovetsky, Bratschist Nils Mönkemeyer und Cellist Benjamin Nyffenegger. Nach einem eher zufälligen, doch umso vielversprechenderen ersten gemeinsamen Konzert im Jahr 2010 gründeten die Musiker das Julia Fischer Quartett. Begleitet von begeisterten Publikumsreaktionen und Kritikerlob bestreitet das Ensemble aktuell erstmals eine gemeinsame Konzertsaison. Das Programm ist Höhepunkten der Streichquartettliteratur gewidmet: Joseph Haydns letztem vollendeten Streichquartett in F-Dur op.77/2, Felix Mendelssohns vielleicht beliebtestem Quartett e-Moll op.44/2 und Franz Schuberts ergreifendem d-Moll-Quartett D 810 „Der Tod und das Mädchen“.

Zum Gesprächskonzert im Werner-Otto-Saal laden Julia Fischer und Konzerthaus-Intendant Sebastian Nordmann schließlich am 5. Juni ein. Die Geigerin stellt an diesem Abend zwei Bach-Sonaten modernen Sonaten gegenüber. Gemeinsam mit Sebastian Nordmann erkundet sie die Beziehungen zwischen der atemberaubenden Musik Bachs und zwei Sonaten von Eugène Ysaÿe und Paul Hindemith – der eine Geiger, der andere Bratschist. Geheimtipp des Abends ist die Sonate in g-Moll von Paul Hindemith. Das 1917 vollendete Werk erlebte seine Uraufführung durch Christian Tetzlaff erst vor zehn Jahren.

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