Newsletter

Bleiben Sie bestens informiert und abonnieren Sie unsere Klassik-Newsletter.
Termine
Elina Garanca, Verdi: Messa da Requiem
01.11.2017 München, Herkulessaal
Verdi: Messa da Requiem
Tickets kaufen

weitere Highlights
02.11.2017 München, Herkulessaal
Verdi: Messa da Requiem
Tickets kaufen

04.11.2017 Köln, Philharmonie
Verdi: Messa da Requiem
Tickets kaufen

11.11.2017 Wien, Musikverein
Schumann, Wagner, Mahler
Tickets kaufen

16.02.2018 München, Bayerische Staatsoper
Bizet: "Carmen"
Tickets kaufen

19.02.2018 München, Bayerische Staatsoper
Bizet: "Carmen"
Tickets kaufen

Facebook

Elina Garanca Biografie

"Ihre Stimme ist ein traumhaft schönes, samtenes Instrument von berückender Ebenmäßigkeit, Kraft und Flexibilität gepaart mit überragender Technik und äußerst intelligenter Musikalität. Ihr tiefes Register ist einfach herrlich."

The Daily Telegraph, November 2016

Elīna Garanča, als Kind einer musikalischen Familie in der lettischen Hauptstadt Riga geboren, nahm im Alter von 20 Jahren das Studium an der Lettischen Musikakademie auf und war schon bald auf dem Weg, eine der weltweit bedeutendsten Mezzosopranistinnen zu werden. Der Beginn ihrer Laufbahn setzte schon die entscheidenden Zeichen: Noch während ihres Studiums sang sie 1998 nach nur zehn Tagen Vorbereitungszeit die Rolle der Giovanna Seymour in Donizettis Anna Bolena und entdeckte eine tiefe Affinität zum Belcanto-Repertoire, mit dem sie seither in zahllosen Aufführungen geglänzt hat.

Nach dem Examen wurde sie in Deutschland ans Staatstheater Meiningen engagiert, gehörte zum Ensemble der Oper in Frankfurt, sang beim Savonlinna-Opernfestival, war Finalistin in BBC’s Cardiff Singer of the World Competition und gewann den Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb in Finnland. Sie festigte ihre frühe Karriere mit Auftritten an der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, beim Rossini-Festival der Oper Helsinki, in Paris, Aix-en-Provence, Luzern und Graz, und 2003 hatte sie einen Gastauftritt bei Deutsche Grammophon, als sie mit Anna Netrebko in einer Szene und Kavatine aus Lucia di Lammermoor in Netrebkos Debütalbum Opera Arias zu hören war.

Ihr außergewöhnliches Talent führte 2005 zu einem Exklusivvertrag mit dem gelben Label. Ihre erste Soloaufnahme, Aria Cantilena, erschien 2007 unter großem Beifall und trug Garanča einen Echo-Preis als »Sängerin des Jahres« ein. 2009 folgte das Album Bel Canto, das ebenfalls mit einem Echo-Preis sowie mit einem BBC Music Magazine Award ausgezeichnet wurde. Habanera wurde 2010 veröffentlicht, Romantique 2012 und Meditation 2014, wobei die beiden letztgenannten Alben wiederum einen Echo-Preis erhielten. Sie wirkte zudem in vielen Opernaufnahmen mit, darunter Carmen, Anna Bolena, La Cenerentola und I Capuleti e i Montecchi.

Im November 2016 erschien ihr jüngstes Soloalbum, Revive, das der Daily Telegraph als »aufregendes Recital einer der größten Sängerinnen der Welt« feierte. Das in Valencia mit Roberto Abbado und dem Orquestra de la Comunitat Valenciana aufgenommene Album Revive bietet Musik aus Verdis Don Carlo, Massenets Hérodiade und Saint-Saëns’ Henri VIII sowie berühmte Nummern aus Cileas Adriana Lecouvreur, Saint-Saëns’ Samson et Dalila, Berlioz’ Les Troyens und Mussorgskys Boris Godunow. Elīna Garančas sehr persönliche Auswahl der Stücke geht einher mit der Entwicklung ihrer Stimme, die sie neues, herausforderndes Repertoire erobern lässt.

Zu ihren frühen Bühnenerfolgen zählen Annio und Sesto in La clemenza di Tito, Charlotte in Werther, Dorabella in Così fan tutte und Rosina in Il barbiere di Siviglia. 2007 trat sie erstmals am Royal Opera House Covent Garden auf, im Jahr darauf gab sie ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York. 2009 kehrte sie in der Titelrolle von Bizets Carmen ans Royal Opera House zurück und war dann an der Metropolitan Opera Star einer Neuinszenierung des Werks, die weltweit in mehr als 1000 Kinos übertragen wurde. Als »Sängerin des Jahres« 2010 wurde sie beim MIDEM Classical Award und auch von Musical America gekürt. 2013 erhielt sie als eine der jüngsten Künstlerinnen überhaupt den Titel einer »Kammersängerin« der Wiener Staatsoper – in Würdigung der 140 Auftritte in 18 Rollen, die sie seit ihrem Hausdebüt 2003 gesungen hat.

2015/16 sang sie Charlotte an der Pariser Opéra und gab ihr erfolgreiches Rollendebüt als Sara, Herzogin von Nottingham, in der ersten Inszenierung der Met von Donizettis Roberto Devereux. Die New York Times schrieb: "… es ist wirklich eine Luxusbesetzung, die große Mezzosopranistin Elīna Garanča mit ihrer opulenten Stimme und ihrem Charisma in dieser Rolle zu haben". Höhepunkte der Saison 2016/17 waren unter anderem der mit Spannung erwartete Auftritt als Léonor de Guzman in der ersten Produktion der Bayerischen Staatsoper von Donizettis La Favorite (sie hatte die Partie bereits konzertant bei den Salzburger Festspielen 2014 gesungen), ihre erste dramatische Verismo-Rolle – Santuzza in Cavalleria rusticana an der Pariser Opéra – und ihre letzten Vorstellungen als Octavian in Richard Strauss’ Der Rosenkavalier neben Renée Fleming als Marschallin an der Metropolitan Opera.

Ihr viel gerühmtes Porträt der Léonor de Guzman ist ab Juli 2017 auf DVD/Blu-ray bei Deutsche Grammophon zu erleben. Die gefeierte Produktion der Bayerischen Staatsoper von La Favorite unter der Leitung von Karel Mark Chichon und der Regie von Amélie Niermeyer mit Matthew Polenzani als Fernand und Mariusz Kwiecień als Alphonse XI wurde live am 23. Oktober 2016 aufgenommen. Der Mitschnitt erscheint zeitgleich mit der Rückkehr der Sängerin nach München für zwei weitere Aufführungen der Oper (26. und 29. Juli).

Neben ihrer Opernarbeit tritt Elīna Garanča auch häufig als Konzertsängerin und in Recitals auf. Seit Januar 2016 führten ihre weltweiten Konzertreisen die Sängerin beispielsweise nach Berlin, München, Nürnberg, Wien, Zagreb, Mexico City und New York, Höhepunkte waren ihr Recital in der Carnegie Hall im März dieses Jahres und zwei Monate später ihr Auftritt bei der Gala der Metropolitan Opera anlässlich des 50. Jahrestags des Einzugs ins Lincoln Center.

Ihr nächstes Recital gibt sie bei den diesjährigen Salzburger Festspielen mit Malcolm Martineau, mit dem sie im Herbst auch in Wien und London zu hören sein wird. Wichtige Ereignisse der kommenden Spielzeit sind unter anderem Auftritte in Verdis Requiem in München und Köln sowie, auf der Opernbühne, ihr Rollendebüt als Prinzessin Eboli in der Neuproduktion von Don Carlos an der Pariser Opéra, die Rückkehr ans Royal Opera House als Santuzza, Auftritte als Carmen an der Bayerischen Staatsoper und ein weiteres Rollendebüt: Dalila in Saint-Saëns’ Samson et Dalila an der Wiener Staatsoper.