Aus heutiger Perspektive, in einer Zeit, in der jedes künstlerische Ereignis mühelos zumindest in archivarischer Qualität in Bild und Ton festgehalten werden kann, ist es ein Abenteuer, sich eine Epoche ohne mediale Omnipräsenz vorzustellen. Vor allem aber ist es eine wirkliche Herausforderung, die Kunst einer Sängerin wie Maria Malibran anhand von nichtakustischen Quellen zu vergegenwärtigen.