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09.10.2014

"St Petersburg" - Superstar Cecilia Bartoli goes East

In ihrer neuesten Veröffentlichung würdigt Cecilia Bartoli die wenig bekannte Blütezeit der Oper im St. Petersburg des 18. Jahrhunderts. Der Auftakt zur internationalen "St Petersburg“-Tournee findet am 22. Oktober 2014 in Berlin statt.

Cecilia Bartoli, Superstar Cecilia Bartoli goes East © Uli Weber Cecilia Bartoli

In den vergangenen 15 Jahren hat die italienische Mezzosopranistin das Material für jedes ihrer immens erfolgreichen Soloalben vorzugsweise im heimischen Italien gesucht: Venedig, Rom, Neapel und Lucca waren denn auch die zentralen Orte, zu denen uns La Bartoli mit ihren Konzeptalben voller nie zuvor gehörter Trouvailles führte.

Doch Bartoli ist wie kaum eine zweite klassische Künstlerin immer für eine veritable Überraschung gut. Und so bleibt sie sich auch in ihrem neuesten Projekt in ihrer scheint’s unstillbaren Neugier treu und wendet den Blick erstmals nach Europas Osten. Schon 2008 kam ihr der Gedanke einer musikalischen Spurensuche am St. Petersburger Zarenhof und der kulturellen Wechselwirkungen zwischen der sagenhaften Pracht an der Newa und den mittel- und westeuropäischen Residenzen. Viel Recherche, Quellenstudium vor Ort und eine sorgfältige Auswahl des gesichteten Materials waren vonnöten, bis alle an dem Projekt Beteiligten mit dem Ergebnis zufrieden waren und den Startschuss für eines der spannendsten musikalischen Konzepte dieses Jahres gaben: das mit großer Spannung erwartete neue Album "St Petersburg“!

In ihrer jüngsten Veröffentlichung bei Decca würdigt Cecilia Bartoli die wenig bekannte Blütezeit der Oper im St. Petersburg des 18. Jahrhunderts unter der aufgeklärten Herrschaft von drei bemerkenswerten Frauen. Die Kaiserinnen (Zarinnen) Anna Iwanowna (1730–40), Elisabeth Petrowna (1741–62) und Katharina II. (besser bekannt als Katharina die Große, 1762–96) orientierten sich nach Europa, um das kulturelle Leben ihres Landes zu bereichern, und verpflichteten führende italienische Komponisten, die die neueste Musik an den russischen Hof bringen sollten. Diese drei mächtigen, willensstarken Frauen erwiesen sich als politisch vorausschauend und musikalisch wagemutig – wie Cecilia Bartoli aufzeigt.

Die Opernsammlung des 18. Jahrhunderts, die in der Bibliothek des Mariinski-Theaters in St. Petersburg aufbewahrt wird, ist ein Archiv von unschätzbarem Wert. Für dieses Projekt wurde es Cecilia Bartoli und I Barocchisti zugänglich gemacht, die sich gemeinsam der seit über 200 Jahren nicht mehr gehörten Musik widmen. Die Werke auf diesem Album bilden den Kern einer außerordentlich reichen Sammlung, zu der auch die Originalpartitur von Verdis La forza del destino gehört (die Oper wurde 1862 in St. Petersburg uraufgeführt). Der künstlerische Direktor des Mariinski-Theaters, der Dirigent Valery Gergiev, zeigte sich begeistert von den Wiederentdeckungen: "Es macht mich stolz, dass Cecilia diese historischen Schätze aus unserem Mariinski-Archiv mit neuem Leben erfüllt und die Welt mit dieser unvergleichlich schönen Musik inspiriert."

"Cecilia Bartoli – St Petersburg" ist wiederum ein Gemeinschaftsprojekt der Mezzosopranistin mit I Barocchisti und Diego Fasolis, mit denen sie bereits auf zwei Alben Musik von Agostino Steffani aufgeführt hat ("Man muss Cecilia Bartoli beglückwünschen zu diesem Projekt und ihr zugleich danken für die Arbeit, die ihr offenkundig ein ganz persönliches Anliegen ist. Mit inspirierter Begleitung von dem wie immer schwungvollen Ensemble I Barocchisti . . . da bleiben eigentlich keine Wünsche offen." Gramophone über Mission)

Der glanzvolle Auftakt zur internationalen "St Petersburg"-Tournee findet am 22. Oktober 2014 im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt statt. Alle Termine finden Sie auf der KlassikAkzente-Seite von Cecilia Bartoli.

Sehen Sie hier den Teaser zum Album "St. Petersburg" von Cecilia Bartoli.