Gewinnspiel

Camille Thomas, Tiefgründige Leichtigkeit – Gewinnen Sie eine signierte CD von Camille Thomas

Tiefgründige Leichtigkeit – Gewinnen Sie eine signierte CD von Camille Thomas

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Termine
Camille Thomas, Bloch: Schelomo
16.11.2017 Weimar, Congress Centrum Neue Weimarhalle
Bloch: "Schelomo"

weitere Highlights
28.11.2017 München, Herkulessaal
Haydn: Cello Concerto no. 1, Saint-Saëns/Walter: Suite op. 16
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12.03.2018 Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle
Konzert
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13.03.2018 Münster, Rathausfestsaal
Konzert
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03.05.2018 Monthey, Théâtre du Crochetan
Schubert: Piano Trio D 929, Mendelssohn: Piano Trio no. 1
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04.07.2018 Gauting, tba
Konzert

Camille Thomas Biografie

Optimismus, Vitalität und Ausgelassenheit gehören zur Persönlichkeit von Camille Thomas. Die junge französisch-belgische Cellistin weiß um die Macht von Kunst, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Ländern und Lebens­umständen zueinander zu bringen und zu vereinen. Ihre Liebe zum Leben und ihr Wunsch, die Herzen der Hörer für die Emotionen und die Schönheit der klassischen Musik zu öffnen, prägen ihr Künstlertum. »Das Wichtigste in einer Aufführung ist das unmittelbare Erlebnis, das Hier und Jetzt«, erklärt sie. »Der Künstler gibt und vermittelt, das Publikum erlebt und reagiert. Das ist das Magische daran.«

Im April dieses Jahres hat die Cellistin einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon geschlossen. Ihr Debüt-Album für das gelbe Label, das am 6. Oktober 2017 erscheint, gilt lyrischen Werken für Cello und Orchester aus der französischen Romantik. Aufgenommen mit dem Orchestre National de Lille und dem Dirigenten Alexandre Bloch stellt es Kompositionen wie Saint-Saëns’ Cellokonzert Nr. 1 op. 33 und »Les larmes de Jacqueline« aus Offenbachs Harmonies des bois op. 76 vor. Hinzu kommen Gastauftritte des Tenors Rolando Villazón und des Geigers Nemanja Radulović, die wie Thomas in Paris ansässig sind.

Die Cellistin ist regelmäßig im Fernsehen zu sehen – in Sendungen wie Le Journal de 20h von TF1, Morgenmagazin des ZDF, Titel, Thesen, Temperamente der ARD, Capriccio des Bayerischen Rundfunks, Metropolis von ARTE, Kulturzeit von 3Sat sowie bei Deutsche Welle – und sie fasziniert die Zuschauer mit ihrem natürlichen Charme. Im Februar 2016 war sie Gast in Rolando Villazóns Sendung »Stars von morgen« bei Arte und kurz darauf erreichte sie online ein internationales Publikum, als medici.tv ihr erstes Konzert bei den Flâneries Musicales de Reims übertrug. Ihr Modebewusstsein und aktueller Stil kamen besonders gut beim jüngeren Publikum an. Die Musikkritik hob die Klarheit und Ausdrucksintensität ihres Spiels hervor, wobei in Spiegel Online »ihr tiefgründiger, betörender Ton« gerühmt wurde und L’Express schrieb »Sie versteht es, über das rein klangliche Vergnügen hinaus Aufführungen von großer Tiefe darzubieten.«

Camille Thomas wurde 1988 in Paris geboren. Im Alter von vier Jahren begann sie Cello zu spielen und machte so rasche Fortschritte, dass sie schon bald Unterricht bei dem angesehenen Lehrer Marcel Bardon erhielt. 2006 ging sie nach Berlin, um bei Stephan Forck und Frans Helmerson an der Hochschule für Musik Hanns Eisler zu studieren. »Ich war 18, als ich nach Deutschland kam«, berichtet sie, »und es war Liebe auf den ersten Blick!« Sie öffnete sich der deutschen Sprache, Kultur und Gesellschaft und nach dem Examen setzte sie ihr Studium bei Wolfgang-Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar fort.

Das Publikum liebte Camille Thomas längst, bevor sie die Hochschule verließ. Nach ersten Auftritten in berühmten Konzertsälen wie Salle Gaveau und Théâtre des Champs-Élysées in Paris, Victoria Hall in Genf und Jerusalem Music Centre wurde sie dort sofort wieder eingeladen. Die künstlerische Reife der jungen Cellistin trug ihr auch eine Reihe von Wettbewerbs-Preisen ein. Ihr internationaler Durchbruch erfolgte im Februar 2014, als sie bei den 21. Victoires de la Musique Classique – dem französischen Äquivalent der Grammy Awards – als »Nachwuchskünstlerin des Jahres« nominiert wurde. Acht Monate später gewann sie den Talentwettbewerb der Europäischen Rundfunkunion, und unlängst wurde sie von der Sendung C’est du Belge des belgischen Rundfunk- und Fernsehsenders RTBF in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Paris Match zur »Nachwuchssolistin des Jahres 2016« gewählt.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Camille Thomas auch intensiv der Kammermusik. Ihr erstes Album A Century of Russian Colours, aufgenommen mit der Schweizer Pianistin Beatrice Berrut, erschien 2013 und erhielt viel Beifall der internationalen Kritik. Auch ihr im September 2016 veröffentlichtes zweites Album Reminiscences fand große Beachtung in den französischen und deutschen Medien und wurde mit dem Echo Klassik 2017 für die beste Kammermusikeinspielung (19. Jahrhundert) ausgezeichnet; gemeinsam mit dem belgischen Pianisten Julien Libeer erkundete sie das vielfältige Repertoire französischer Kammermusik des späten 19. Jahrhunderts.

Höhepunkte ihrer kommenden Saison sind unter anderem Aufführungen von Werken aus ihrem ersten DG-Album – Saint-Saëns Cellokonzert Nr. 1 in Tschechien, Frankreich, Dänemark und China sowie die Suite für Cello und Klavier op. 16 in Belgien und Deutschland – und des Schumann-Konzerts in Frankreich; Recitals mit Julien Libeer in Belgien und Deutschland; und im April 2018 in Paris die Uraufführung eines neuen Cellokonzerts, das der türkische Pianist und Komponist Fazil Say für sie geschrieben hat.

7/2017